3,4 Millionen Arbeitslose im Jahre 2009
Das Jahr 2009 hat sich weniger negativ auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt als gedacht. Im Durchschnitt seien 3,4 Millionen Menschen arbeitslos gewesen. Das entspricht einer Steigerung von 155.000 Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr.
Nach Angaben des BA-Chefs Frank-Jürgen Weise habe sich der Arbeitsmarkt trotz der Wirtschaftskrise robust gezeigt. Der starke Einsatz der Kurzarbeit und statistische Effekte haben zu dem relativ geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit ihren Beitrag geleistet.
Die Statistiken spiegeln jedoch nicht die ganze Wahrheit wieder, denn die Arbeitslosigkeit dürfte mindestens doppelt so hoch sein da selbst Leute aus der Statistik fallen wenn sie einen Minijob auf 410 Euro Basis haben und vorher arbeitslos waren. Die Arbeitslosenzahlen sind also mehr oder weniger geschönt.
Zwar erholt sich die Wirtschaft langsam aber es wird wohl noch zwei bis drei Jahre dauern bis die Wirtschaftsleistung wieder so stark ist wie im Jahre 2005. Die Bundesregierung entlastet die Bürger in diesem Jahr mit 8,5 Milliarden Euro aber eine echte Steuerreform mit einer spürbaren Senkung der hohen Sozialabgaben würde für eine tatsächliche Entlastung sorgen.
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Über massive Verschuldung haben die Staaten die Krise gemildert. Steuergeschenke auf Pump haben nur kurz einen Effekt am Arbeitsmarkt, langfristig werden aber die Zinszahlungen stärker Schaden, als das kurze Strohfeuer genutzt hat. Schon 2010 zahlen wir in Deutschland allein für Zinsen über 40 Milliarden Euro im Jahr.
Richtig wäre endlich die Ursachen der Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise anzugehen, als immer nur die Auswirkungen mit neuen Schulden zu mildern.
Wenn wir die Arbeitslosigkeit endgültig besiegen, haben wir in Deutschland ca. 150 Milliarden Euro pro Jahr, die wir für massive Steuersenkungen mit gleichzeitigem Schuldenabbau nutzen können.
Das dies wirklich möglich ist erkennen wir daran das es uns eigentlich immer besser gehen müsste, da wir immer effizienter produzieren können. Leider ist jedoch das Gegenteil der Fall.
Doch wir können es ändern wenn wir die Ursache angehen !