Arbeitslosigkeit im Februar gestiegen
Der Arbeitsmarkt ist wegen der Wirtschaftskrise und deren Folgen im Februar dramatisch eingebrochen. Die Zahl der Arbeitslosen beläuft im bald endenden zweiten Monat diesen Jahres auf 3,55 Millionen Menschen, die auf Jobsuche sind und entspricht einem Anstieg von 63.000 gegenüber Januar. Die Zahl der Arbeitslosen soll nach Einschätzung der Arbeitsverwaltung bis Dezember auf 3,6 Millionen steigen. Im Dezember hatten 295.000 Arbeitnehmer das Kurzarbeitergeld beantragt. Der Chef der Behörde, Frank-Jürgen Weise rechnet damit dass über 50 Prozent der Kurzarbeiter nicht ihren Arbeitsplatz verlieren werden. In den vergangenen Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland konnte die Bundesagentur für Arbeit ein Finanzpolster aufbauen und daher ist eine Anhebung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung derzeit nicht geplant.
Die Rezession hat den Arbeitsmarkt erreicht und die Arbeitslosenquote von 7,4 auf 8,3 Prozent stark gestiegen. Die Bundesregierung ein zweites Konjunkturpaket im Umfang von 50 Milliarden Euro beschlossen womit die Wirtschaftskrise bekämpft werden soll. Die Bürger sollen um rund 18 Milliarden Euro entlastet werden und können ab dem kommenden Jahr ihre Krankenkassen-, und Pflegeversicherungsbeiträge zu 100 Prozent von der Steuer absetzen. Der steuerfreie Grundfreibetrag wird angehoben und soll besonders die unteren Einkommen finanziell entlasten.
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Die Spirale dreht sich, aber leider nach unten. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen sind erschreckend hoch, auch bei uns in Österreich.
Nun können wir alle nur darauf hoffen, dass wieder etwas positive Stimmung in den Markt zurückkehrt, damit der Sog nach unten einen Boden findet.