Deutsche Post AG – Bunte Briefe sind teuer
Der Logistikkonzern Deutsche Post AG hat das Porto für farbige Briefumschläge massiv angehoben. Kunden müssen dafür nun satte 35 Cent Aufschlag zahlen.
Die Monopolkommission hat sich strikt gegen diese Preisanhebung ausgesprochen und dies dem Unternehmen auch mitgeteilt. Der Vorsitzende der Monopolkommission Justus Haucap hatte zugleich den allgemeinen Preislevel für den Briefversand beim ehemaligen Staatskonzern kritisiert. Nach seinen Worten ist das Briefporto zu hoch und der Spielraum nach unten würde sich auf einige Cent belaufen.
Der Versand eines Standardbriefes kostet 55 Cent aber befindet sich der Brief in einem farbigen Briefumschlag so müssen dafür unverschämte 90 Cent gezahlt werden. Die Konzernleitung begründet die Preisanhebung mit Problemen in der maschinellen Sortierung. Die Sortiermaschinen seien nicht in der Lage die bunten Briefumschläge zu lesen weshalb sie manuell sortiert werden müssen. Die Sortierung per Hand sei gegenüber dem Maschineneineinsatz kostenintensiver.
Auf dem deutschen Briefmarkt hat die Deutsche Post AG nach wie vor eine Monopolstellung aber die günstigere Konkurrenz kostet Marktanteile und ist gut für die Verbraucher, die ihre Briefe dadurch preisgünstiger versenden können. Unser Tipp: Alternativen zum Briefversand…
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