Energiekonzerne dürfen Netzentgelte um 30 Prozent anheben
Die Bundesnetzagentur hat den Energiekonzernen, nach einem Bericht des “Handelsblatt”, erlaubt ihre Netzentgelte um bis zu 30 Prozent anzuheben. Die Verbraucher müssen daher mit rasant steigenden Strompreisen rechnen und dies in der aktuellen schlechten wirtschaftlichen Lage in der sich Deutschland befindet.
Das Netzgeschäft der Energieversorger wird mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur wohl noch profitabler werden. Bei den Netzentgelten handelt es sich um Gebühren welche die Stromanbieter ihrer Konkurrenz und eigenen Vertriebsgesellschaften berechnen, wenn diese die Stromleitungen nutzen. Das Netzentgelt hat einen Anteil von knapp 33 Prozent am Strompreis den die Verbraucher zu zahlen haben.
In den letzten Jahren hatte die Bundesnetzagentur verbraucherfreundlich entschieden und die Netzgebühren gesenkt. Die Strompreise sanken teilweise, aber mit der kräftigen Anhebung dürfte die Zeit der sinkenden Preise beim Strom wohl vorbei sein.
Als Grund für ihre Entscheidung nannte die Behörde die gestiegenen Ausgaben der Netzbetreiber, die verstärkt Ökostrom in ihre Stromnetze einspeisen.
Wer beim Strom sparen möchte sollte einen Preisvergleich durchführen und zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln. Verbunden mit unseren Stromspartipps sollten Sie so die bestmöglichen Ersparnisse herausholen.
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