FDP hat 30 Milliarden Euro Entlastung geplant
Nach einem bisher noch nicht veröffentlichten Zwölf-Punkte-Programm möchte die FDP die Bürger um rund 30 Milliarden Euro finanziell entlasten. Demnach soll der Eingangssteuersatz im Januar von 15 auf 13 Prozent gesenkt werden, berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Montagsausgabe. Die Grundfreibeträge sollen dem Zeitungsbericht zufolge angehoben werden und der Mehrwertsteuersatz auf Erdgas, Sprit und Strom soll von 19 auf 7 Prozent sinken. Die FDP plant außerdem den Gesundheitsfonds auszusetzen, die Umsatzsteuer umzubauen und die Sozialabgaben zu reduzieren.
Laut dem vierseitigen Konzeptpapier soll der Beitragssatz zur Rentenversicherung um 0,3 Prozent auf 19,6 Prozent gesenkt werden. Die Gesamtausgaben für diese Entlastung sollen sich auf 30 Milliarden Euro belaufen.
Im kommenden Herbst sind die Bundestagswahlen und es ist erfreulich, dass die Liberalen im Gegensatz zu den anderen Parteien stärker an uns Bürger denken und eine finanzielle Entlastung planen. Die Bundesregierung ist derzeit eher unschlüssig und berät aktuell in einem Krisengipfel ein weiteres zweites Konjunkturpaket. Die Ergebnisse des Krisengipfels sollen am 05.01.2009 der Öffentlichkeit bekannt gegeben werden.
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