Stärkster wirtschaftlicher Einbruch seit 1993
Die weltweite Wirtschaftskrise hat Deutschland nun massiv erfasst. Im vierten Quartal 2008 wurde ein Minuswachstum von 2,1 Prozent verzeichnet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts Destatis handelt es sich um den stärksten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Jahre 1993.
Vor 16 Jahren war das BIP allerdings im ersten Quartal mit 1,2 Prozent bisher am stärksten gesunken. Die rückläufigen Exporte und spürbare sinkenden Investitionen sind für die Talfahrt der Konjunktur am Jahresende verantwortlich.
Die Konsumausgaben fielen nur ein wenig geringer aus als im dritten Quartal. Die Unternehmen produzieren zwar weiterhin aber wegen der starken sinkenden Absätze sind die Lager voll.
Im Gesamtjahr 2008 hatte sich das Wirtschaftswachstum auf plus 1,3 Prozent belaufen. Die Bundesregierung rechnet mit der schwersten Rezession seit 60 Jahren. Es wird ein Minuswachstum von 2,5 Prozent erwartet.
Ganz schwarz sehen einige Wirtschaftsexperten, die sogar von 3 bis 4 Prozent Minus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausgehen. Das zweite Konjunkturpaket im Umfang von rund 50 Milliarden Euro hat den Bundesrat noch nicht passiert, weil die FDP ein paar Nachbesserungen fordert unter anderem den sinnvollen Vorschlag den Solidaritätszuschlag abzuschaffen.
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