Der Gesundheitsfonds-Wahnsinn geht weiter – Krankenkassen rechnen mit Zusatzbeiträgen
Das Jahr 2009 scheint durch Kostensteigerungen die Geldbörse der Bürger immer mehr zu strapazieren. Zum Jahresanfang wurde mit Einführung des Gesundheitsfonds der Krankenkassenbeitrag auf 15,5 Prozent einheitlich angehoben und nun drohen erste Krankenkassen mit der Erhebung von Zusatzbeiträgen.
Im Juli soll der Beitragssatz zwar wegen höherer Steuerzuschüsse auf 14,9 Prozent sinken aber dennoch rechnen die Chefs zahlreicher Krankenkassen mit Zusatzbeiträgen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Magazins Focus hervor, nach der 99 Prozent der Kassenbosse von einem Zusatzbeitrag für ihre Versicherten ausgehen.
Die Krankenkassen bekommen Geld aus dem Gesundheitsfonds und müssen damit ihre Ausgaben finanzieren. Sollten die Zuweisungen dennoch nicht ausreichen, dann dürfen die Kassen einen Zusatzbeitrag erheben. Bei Überschüssen profitieren die Versicherten jedoch von Prämien, die an sie ausgezahlt werden.
Ein Krankenkassenwechsel spart kein Geld, weil jede Krankenkasse nun einen Einheitssatz kassiert und zur praktischen Aufhebung des Wettbewerbs geführt hat. Die Gesundheitsreform der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) belastet die Versicherten seit Jahren immer mehr ohne dass sie dafür eine höhere Leistung erhalten.
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