Jahr 2009 beginnt wenig erfreulich – 3 negative Veränderungen für Verbraucher
Vor wenigen Tagen wurde das Jahr 2009 eingeläutet und beginnt für uns Bürger mit wenig erfreulichen Nachrichten. Denn am 01.01.2009 ist der heftig umstrittene Gesundheitsfonds im Rahmen einer erneuten Gesundheitsreform eingeführt worden. Nun muss jeder Versicherte einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent zahlen. Das bedeutet für Millionen Bürger eine finanzielle Mehrbelastung.
Negativer Punkt 1: Mehr Geld für die Krankenkassen bedeutet weniger Lohn für den Arbeitnehmer
Wer bisher zum Beispiel bei einer Betriebskrankenkasse (BKK) versichert war und einen Beitragssatz von 12,9 Prozent zahlte, der muss nun monatlich 2,6 Prozent mehr zahlen und erhält im Gegenzug dafür nur die gleiche Leistung.
Die Krankenkassen erhalten nun für kranke Mitglieder mehr Geld und werden daher ihre Vorsorgeprogramme wohl wegen der zu erwartenden Finanzknappheit zurückfahren oder ganz einstellen.
Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen kommt praktisch zum Stillstand, da die Politik über den Gesundheitsfonds nun jährlich den Beitragssatz neu festlegt. Die größten Profiteure sind wegen massiver Lobbyarbeit die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) während die BKKs mit ihren Versicherten die Verlierer sind.
Negativer Punkt 2: Umweltbewusste Autofahrer zahlen nun höhere Ökosteuer
Die Autofahrer werden seit Jahresanfang ebenfalls stärker zur Kasse gebeten, da die Ökosteuer auf Biodiesel von 15 auf 18 Cent je Liter erhöht wurde.
Negativer Punkt 3: Langfristige Geldanlage wird bestraft, Zockerei gefördert!
Sehr hart trifft es auch Sparer und Kapitalanleger, die nun eine pauschale Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf Aktiengewinne, Zinsen, Dividenden und Fondausschüttungen zu zahlen haben. Nun ist es egal ob Sie Ihr Geld langfristig, z. Bsp. für die Rente, anlegen oder nur an der Börse zocken wollen. Sie müssen Ihre Gewinne mit 25% versteuern. Damit wird das Spekulantentum ab sofort noch gefördert!
Wer noch ein altes schnurloses Telefon des Funkstandards CT1+ bzw. CT2 verwendet, der sollte sich schnell ein DECT-Funktelefon kaufen da die Zulassung der genannten Funkbereiche erloschen sind. Bei einem Verstoß gegen das Telefonverbot drohen hohe Bußgeldzahlungen.
Erfreuliches gibt es für alle Arbeitnehmer, weil der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von 3,2 Prozent auf 2,8 Prozent gesenkt wurde. Diese Änderung ist bis zum 30.06.2010 gültig.
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