Kassiererin wegen 1,30 Euro entlassen
Die Kassiererin Barbara E. wurde aufgrund einer Einlösung von Pfandbons die nicht ihr gehörten fristlos gekündigt. Die zwei Pfandbons hatten einen Wert von 1,30 Euro. Der Einzelhandelskonzern Kaiser´s hat ihrer gekündigten Mitarbeiterin nun ein Angebot unterbreitet nach der sie eine fristgerechte Kündigung erhalten soll. Das Angebot wurde allerdings abgelehnt und nun lebt Barbara E. von Arbeitslosengeld II und hat ihre Betriebsrente verloren. Laut einem Bericht der Onlineausgabe (27.02.2009) der Zeitung “Bild”möchte ihr Rechtsanwalt eine Beschwerde gegen das Gerichtsurteil einreichen.
Das Landesarbeitsgericht Berlin hatte die Kündigung für rechtens erklärt und damit das Leben der Kassiererin zerstört. Es handelt sich um eine so genannte Verdachtskündigung, wo jemand gekündigt werden wenn der Verdacht eines Diebstahls, Unterschlagung oder ähnliches besteht. Das Urteil hat einen heftigen Sturm der Entrüstung bei Bürgern, Gewerkschaften und Politikern ausgelöst. Viele sehen es als unsozial und ungerecht an, dass sie wegen 1,30 Euro gekündigt wurde.
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