Kommunen schreiben schwarze Zahlen
Die Kommunen mit ihren Gemeinden und Gemeindenverbänden haben im Jahre 2008 einen Einnahmeüberschuss von 7,4 Milliarden Euro erzielt. Nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beliefen sich die Einnahmen auf 174,9 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Ausgaben hingegen hatten bei 167,5 Milliarden Euro gelegen wodurch sich der kassenmäßige Einnahmeüberschuss errechnet hat. Der Überschuss hatte sich im Jahre 2007 noch auf 8,6 Milliarden Euro belaufen. Bei den Gewerbesteuereinnahmen wurde nach Abzug der Gewerbesteuerumlage ein Anstieg von 2,9 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro erzielt.
Die Grundsteuereinnahmen konnten auf 9,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Das sind 0,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Personalausgaben kletterten auf 42,3 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 0,9 Prozent bedeutet. Bei den Ausgaben für Sozialleistungen wurde ein Plus von 3,0 Prozent auf 38,7 Milliarden Euro verzeichnet und die Zinsausgaben waren mit 5,2 Milliarden Euro rund 0,9 Prozent höher als im letzten Jahr.
Die Städte und Gemeinden befinden sich in einer guten finanzielle Lage aber die Wirtschaftskrise wird wohl zu sinkenden Einnahmen führen. Wenn die Bürgermeister optimal wirtschaften, werden die Dörfer, Städte und Gemeinden die Rezession selbst mit geringeren Einnahmen relativ gut überstehen.
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