Neuverschuldung niedriger als erwartet

Nach Berechnungen der Bundesregierung wird die Neuverschuldung im laufenden Jahr mit 70 Milliarden Euro niedriger ausfallen als erwartet während man vorher mit 80,2 Milliarden Euro gerechnet hatte.

Aufgrund der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sollen die Ausgaben für Arbeitslose um 4 Milliarden Euro geringer ausfallen als im vergangenen Jahr. Die Zinsausgaben würden wegen des geringeren Zinsniveaus gegenüber dem Vorjahr rund 2,6 Milliarden Euro niedriger sein.

Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen habe außerdem 4,4 Milliarden Euro in die Staatskasse gespült und entlastet den Bundeshaushalt. Bei den Steuereinnahmen wird eine Steigerung von 4 Milliarden Euro erwartet. Die Nettokreditaufnahme könnte basierend auf diesen Zahlen um bis 15 Milliarden Euro niedriger sein als die Bundesregierung bislang erwartet hat.

Die Staatsschulden der Bundesrepublik Deutschland belaufen sich derzeit auf über 1,7 Billionen Euro und nur mit einer klugen Haushaltspolitik könnten sie abgebaut werden. Vor rund 40 Jahren hatte der Bundeshaushalt zuletzt einen Überschuss erwirtschaftet. Es wird wohl rund  50 bis 100 Jahre dauern bis die Schulden abgebaut worden sind. Wenn überhaupt…


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