Rentenbeitrag könnte steigen
Die Bundesregierung plant den Ausschluss von Rentenkürzungen auf unbestimmte Zeit und dies könnte, nach einer Studie des Rentenexperten Bernd Raffelhüschen, eine Erhöhung des Rentenbeitrags von derzeit 19,9 auf 21,1 Prozent zufolge haben. Die Mehrausgaben würden sich auf 46 Milliarden Euro belaufen und die junge Generation finanziell stärker belasten.
Bereits der Verzicht auf Rentenkürzungen im Jahre 2005 und 2006 sowie die Aussetzung der “Riestertreppe” in 2008/2009 führt zu höheren Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung. In den kommenden 9 Jahren liegen die Ausgaben dafür bei 27 Milliarden Euro.
Das deutsche Rentensystem ist umlagefinanziert und dürfte auf lange Sicht zusammenbrechen. Denn einer immer größeren Anzahl Rentnern stehen immer weniger junge Menschen gegenüber, welche die Renten in Form der Rentenbeiträge zu zahlen haben. Die steigende Belastung der jungen Generation ist bereits schon jetzt durch die zwei beschlossenen Konjunkturpakete, der kalten Progression im ungerechten Steuersystem und dem Gesundheitsfonds recht hoch.
Die Politik sollte endlich die erdrückend hohen Sozialabgaben senken, die kalte Steuerprogression abschaffen und das komplizierte deutsche Steuersystem umfassend überarbeiten. Der Staat hat in den vergangenen 30 Jahren keinen Euro gespart sondern die Ausgaben sind nach wie vor höher als die Einnahmen obwohl sich die Staatseinnahmen auf 500 bis 600 Milliarden Euro pro Jahr belaufen.
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