Rentenversicherung mit stabiler Finanzlage

Die gesetzliche Rentenversicherung hat eine recht stabile Finanzlage. Die Einnahmen der Pflichtbeiträge konnten gegenüber dem Jahre 2008 um 0,24 Prozent auf rund 160 Milliarden Euro gesteigert werden. Der Schätzerkreis hatte im Oktober 2009 beim erwarteten Ergebnis etwa 400 Millionen Euro niedriger gelegen.

Nach vorläufigen Zahlen liegt die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung bei rund 16,1 Milliarden Euro. Die Schätzungen vom Oktober letzten Jahres, bezogen auf die Nachhaltigkeitsrücklage, wurden damit um 250 Millionen Euro übertroffen.

Die Demographie schwebt wie ein Damokles-Schwert über dem deutschen Rentensystem, denn bereits in 20 bis 30 Jahren wird ein Arbeitnehmer für einen Rentner zahlen und zu steigenden Rentenbeiträgen führen. Die Rücklage der Rentenversicherung ist bezogen auf die Ausgaben für die künftigen Rentner knapp.

Die Politik sollte eine Rentenreform einleiten in deren Rahmen die gesetzliche Rentenversicherung verpflichtet wird einen Teil der Beitragseinnahmen in sichere Finanzanlagen wie Anleihen anzulegen um eine Rendite zu erwirtschaften. Die Rendite könnte dabei helfen die Finanzlage zu stärken eventuell könnte dadurch sogar der Beitragssatz für die junge Generation spürbar gesenkt werden.


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