Schwarzarbeit liegt im Trend
Die Schwarzarbeit erfreut sich in Deutschland einer steigenden Beliebtheit, denn schon 4,5 Millionen Privathaushalte setzen auf eine Haushaltshilfe die ohne Rechnung arbeiten. Die Zahlen sind das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, demnach 95 Prozent der privaten Haushaltshilfen am Staat vorbei arbeiten und somit Steuern sparen. Die Akzeptanz der Schwarzarbeit im Haushalt ist bei den Bürgern groß. Von zehn Befragten gaben acht an keine Gewissensbisse zu haben einen Haushaltshilfe illegal arbeiten zu lassen.
Im Jahre 2007 hatte jeder dritte Haushalt rund 1.000 Euro für Hilfe im Haushalt ausgegeben ohne es in der Steuererklärung eingetragen zu haben. Die Senioren und dabei besonders stark die Pflegebedürftigen nehmen 37 Prozent Haushaltsdienstleistungen in Anspruch. Auf dem Schwarzmarkt haben die Handwerkerleistungen einen Anteil von 19 Prozent und landen damit auf den ersten Platz der beanspruchten Dienstleistungen. Die so genannten familienunterstützenden Tätigkeiten wie zum Beispiel Putzen oder Gartenarbeiten haben einen Anteil von 16 Prozent auf dem “schwarzen Arbeitsmarkt”, die mit dem Finanzamt nicht gemeldet werden. Die Gründe für die Schwarzarbeit sind größtenteils die hohen Steuern und Sozialabgaben, wodurch es für Geringverdiener einfach attraktiv wird einen legalen sozialversicherungs-, und steuerpflichtigen Job anzunehmen.
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