Solar Subventionen kosten 77 Milliarden Euro
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat eine Kürzung von 15 Prozent bei den Solar-Subventionen beschlossen. Das wird die Verbraucher hoffentlich finanziell entlasten.
Die Solarzellenhersteller und Solarparkbetreiber verbuchten in den vergangenen Jahren durch die milliardenschweren Subventionen ein rapides Wachstum. Zwar werden die Subventionen nun gekürzt aber dennoch müssen Verbraucher in den nächsten 20 Jahren satte 77 Milliarden Euro wegen der Solarsubventionen über ihre Stromrechnung an die Solarfirmen zahlen.
Die Betreiber einer Solaranlage erhalten derzeit 43 Cent pro Kilowatt. Dies ist aufgrund der staatlichen Förderung ein sicheres Geschäft. Der Preis für Solarstrom ist auf 20 Jahre gesetzlich festgelegt und garantiert, obwohl er doppelt so hoch ist wie normaler Strom.
Die deutschen Solarzellenhersteller erhalten zwar Subventionen aber bekommen die günstige Konkurrenz aus China verstärkt zu spüren. Die chinesischen Solarfirmen können kostengünstiger produzieren und dagegen zu bestehen dürfte schwierig werden.
Der Staat sollte endlich anfangen alle Subventionen ohne Rücksicht auf mächtige Lobbygruppen um 20 Prozent pro Jahr zu kürzen statt mehr oder weniger unsinnig jährlich 80 bis 100 Milliarden Euro dafür auszugeben.
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