Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich wegen der Wirtschaftskrise im schweren Fahrwasser. Ihr droht bald ein Schuldenstand von 2 Billionen Euro. In der vergangenen Woche hatte die Bundesregierung einen Nachtragshaushalt mit 47,6 Milliarden Euro Neuverschuldung beschlossen. Das ist ein neuer Rekord.
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Die traditionsreiche Warenhauskette Hertie wird nach einem Beschluss der Gläubigerversammlung aufgegeben und alle 54 Kaufhäuser geschlossen. Der Insolvenzverwalter Biner Bähr stellte vorher einen entsprechenden Antrag auf Schließung der Häuser an die Essener Konzernzentrale. Von den Gläubigern hatten über 84 Prozent nun für eine Schließung der Kaufhauskette gestimmt.
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Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem gewaltigen Sinkflug nach unten. Das Wirtschaftswachstum belief sich, im ersten Quartal diesen Jahres, auf minus 3,8 Prozent. Diese Zahlen hat das Statistische Bundesamt (Destatis) am letzten Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist kalenderbereinigt gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal sogar um 6,9 Prozent geringer ausgefallen, während Volkswirte mit 6,2 Prozent gerechnet hatten.
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Nach einer Berechnung der Deutschen Bundesbank haben die Privathaushalte im Jahre 2008 rund 4.000 Euro verloren, wodurch sich das durchschnittliche Finanzvermögen auf nur noch 111.000 Euro beläuft. Im Gegensatz dazu ist das Sachvermögen, wie zum Beispiel Immobilien, allerdings um 2.000 Euro auf 134.000 Euro gestiegen und die Verschuldung ist mit 39.000 Euro nahezu gleich geblieben.
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Nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute ist Deutschland auf den Weg in die schwerste Rezession seit dem Jahre 1949, als die Bundesrepublik gegründet wurde. Die Wirtschaftsexperten rechnen in diesem Jahr mit einem Negativ-Wachstum von 6,0 Prozent.
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Die Steuerzahler sollen, nach den Plänen des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD), für die Giftpapiere der Banken in Höhe von 200 Milliarden Euro bürgen. Der Plan sieht vor dass die Banken ihre Risikopapiere in eine eigene Bad Bank ausgliedern sollen. Der Bankenrettungsfonds SoFFin soll dafür bürgen und nimmt damit die Steuerzahler in die Pflicht. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters arbeitet die Bundesregierung derzeit verstärkt an der Entwicklung eines Bad Bank-Systems.
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Die Bundesregierung hat sich dazu entschlossen der heimischen, durch die Wirtschaftskrise schwer getroffenen, Autoindustrie mit 5 Milliarden Euro unter die Arme zu greifen. Das Subventionsvolumen der
Abwrackprämie wurde von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht. Das bedeutet, dass die eh schon stark gebeutelten Steuerzahler dieses Wahlgeschenk bezahlen müssen.
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Die Wirtschafts-, und Finanzkrise hat China hart getroffen und fordert nun die Einführung einer neuen Leitwährung für die Welt. Die aktuelle Leitwährung ist der US-Dollar und dieser soll nun ersetzt werden. Dies hat der Chef der chinesischen Zentralbank gefordert und wünscht sich eine Steuerung der neuen Währung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF).
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Die Finanzkrise hat, nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB), den Menschen weltweit rund 50 Billionen US-Dollar und somit umgerechnet 39,4 Billionen Euro gekostet. In Asien seien 9,6 Billionen US-Dollar verpufft. Das ist mehr als die gesamte Wirtschaftsleistung (BIP - Bruttoinlandsprodukt) eines Jahres.
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Die Wirtschaftskrise hat Deutschland voll erwischt und damit jeden Verbraucher. Die Bundesregierung hat zwei Konjunkturpakete beschlossen und damit die
Schulden um rund 50 Milliarden Euro erhöht. Das zweite Konjunkturpaket hat den Autohändlern wegen der
Abwrackprämie eine starke Nachfrage nach Kleinwagen beschert. Wer sich zu den Geringverdienern zählt und ein jährliches Nettoeinkommen von weniger als 8.000 Euro hat, kann sich freuen denn der steuerfreie Grundfreibetrag wurde auf 7.834 Euro angehoben und der Eingangssteuersatz rückwirkend zum 01.01.2009 auf 14 Prozent gesenkt.
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