Die deutsche Wirtschaft steuert, nach einer aktuellen Prognose des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), im kommenden Jahr auf die schärfste Rezession seit dem Jahre 1949 zu. Die Experten rechnen mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung BIP von 2 Prozent. Die Arbeitslosenquote werde auf 7,9 Prozent steigen.
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Die beginnende Rezession in Deutschland hinterlässt erste Spuren. Es wird weniger ins Restaurant gegangen, das aktuelle Auto weiter gefahren und auf einen hochpreisigen Urlaub verzichtet.
Nach einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, in deren Rahmen insgesamt 3000 Verbraucher befragt wurden, stellte sich heraus, dass die Bürger wegen der Wirtschaftskrise ihr Geld zusammenhalten, statt es für den Konsum auszugeben. Von den Befragten wollen 47 Prozent eine geplante teure Anschaffung, wie zum Beispiel den Kauf einer neuen Küche, auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Auf einen Restaurantbesuch verzichten 30 Prozent der Verbraucher oder
sparen bei den Urlaubsausgaben.
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Die Zahl der Arbeitslosen belief sich im November offiziell auf 2,99 Millionen. Das bedeutet einen starken Rückgang von 390.000 Menschen ohne Job gegenüber dem vergangenen Jahr. Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit aber nur um 10.000 Arbeitslose gefallen und die Arbeitslosenquote stand bei 7,1 Prozent nach 8,1 Prozent im Vorjahr.
Laut Frank-Jürgen Weise, dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, befindet sich der deutsche Arbeitsmarkt noch auf stabilen Boden. Die Nachfrage der Firmen nach Arbeitnehmern befindet sich nach seinen Worten noch immer auf einem hohen Niveau. Jedoch zeichnet sich der
wirtschaftliche Abschwung bald auch auf dem Arbeitsmarkt ab, wofür sich bereits jetzt die Anzeichen verstärken würden.
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Die Bundesregierung hat den Bundeshaushalt für das Jahr 2009 vorgelegt und dieser soll Ende kommender Woche verabschiedet werden. In einer stundenlangen Sitzung haben Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und der Haushaltsausschuss beschlossen, dass im nächsten Jahr statt 10,5 Milliarden Euro nun 18,5 Milliarden Euro an Schulden aufgenommen werden. Der Grund dafür ist die anhaltende Finanz-, und Wirtschaftskrise, die in Deutschland nun zu einer einsetzenden
Rezession geführt hat.
Im Rahmen des beschlossenen Bundeshaushalts steigt das Investitionsvolumen auf 27,22 Milliarden Euro und das sind 1,35 Milliarden Euro mehr als noch zu Sommerbeginn beschlossen.
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