Die Finanzkrise hat nun auch die deutsche Realwirtschaft erreicht und hat sich nun negativ auf das Wirtschaftswachstum ausgewirkt. Die Wirtschaft verbuchte nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im dritten Quartal 2008 einen Rückgang von 0,5 Prozent und liegt somit 0,1 Prozent höher als ein Quartal zuvor.
Sobald zwei Quartale hintereinander ein Minuswachstum verzeichnet worden ist, sprechen die Fachleute von einer Rezession und die ist nun eingetreten. Zwar sind die privaten und öffentlichen Konsumausgaben gestiegen aber die Importe haben zugenommen und die Exporte sind geringer ausgefallen. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 1,4 Prozent gewachsen.
Rund 40,5 Millionen Erwerbstätige haben die Wirtschaftsleistung für das dritte Quartal erbracht. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal.
Auf die Verbraucher kommt im nächsten Jahr eine finanzielle Mehrbelastung durch den Gesundheitsfonds zu, da die Bundesregierung einen Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent beschlossen hat. Je nach Krankenkasse müssen dann jährlich einige 100 Euro mehr an Beitragszahlungen geleistet werden.
Eine erfreuliche Entwicklung gibt es bei den Energiepreisen, der Preis für ein Fass Öl ist auf 57 US-Dollar gefallen und entlastet die Autofahrer durch sinkende Spritpreise an den Tankstellen. Die Energieversorger haben zudem angekündigt ihre Gaspreise zu senken. Trotz der positiven Nachrichten muss im Jahre 2009 wegen des Einheitsbeitrags wohl jeder Euro ein paar Mal umgedreht werden bevor er ausgegeben wird oder nicht.

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[...] ist die anhaltende Finanz-, und Wirtschaftskrise, die in Deutschland nun zu einer einsetzenden Rezession geführt [...]
[...] befindet sich nach seinen Worten noch immer auf einem hohen Niveau. Jedoch zeichnet sich der wirtschaftliche Abschwung bald auch auf dem Arbeitsmarkt ab, wofür sich bereits jetzt die Anzeichen verstärken [...]