Steuereinnahmen im ersten Quartal gefallen
Die Wirtschaftskrise hat Deutschland voll erfasst und führte nun im ersten Quartal 2009 zu sinkenden Steuereinnahmen sowohl beim Bund als auch bei den Ländern. Nach Angaben des Bundesfinanzministerium sind die Einnahmen im März diesen Jahres gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gesunken. Die Steuereinnahmen waren im ersten Quartal somit 1,8 Prozent niedriger als zwölf Monate zuvor.
Die schwere Wirtschaftslage zeigt bereits Auswirkungen auf die Umsatzsteuer, Lohnsteuer, Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer. Der Staat wird in diesem Jahr trotz der sinkenden Einnahmen rund 550 bis 600 Milliarden Euro einnehmen, was einen neuen Rekord bei den Staatseinnahmen bedeutet.
Die Bundestagswahl 2009 ist im September, aber schon jetzt hat der Wahlkampf begonnen. Die SPD möchte den Spitzensteuersatz anheben, einen Bildungs-Soli einführen und einen Steuerbonus von 300 bzw. 600 Euro zahlen.
Im Gegensatz dazu will die CDU die Steuern senken und die Bürger entlasten.
Die FDP strebt eine Reform des Steuersystems und Einführung eines Dreistufenmodells an. Das Wahlprogramm der Grünen ist noch nicht bekannt und die Linken haben ihr Programm für die Bundestagswahl ebenfalls noch nicht vorgestellt. Die Bürger werden im Herbst entscheiden welche Politik unser Land künftig regieren wird.
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