Vermögen der Privathaushalte gesunken
Nach einer Berechnung der Deutschen Bundesbank haben die Privathaushalte im Jahre 2008 rund 4.000 Euro verloren, wodurch sich das durchschnittliche Finanzvermögen auf nur noch 111.000 Euro beläuft. Im Gegensatz dazu ist das Sachvermögen, wie zum Beispiel Immobilien, allerdings um 2.000 Euro auf 134.000 Euro gestiegen und die Verschuldung ist mit 39.000 Euro nahezu gleich geblieben.
Beim Reinvermögen wurde ein Rückgang von 2.000 Euro auf 206.000 Euro verzeichnet. Das Finanzvermögen umfasst Bargeld, Bankeinlagen, Aktien, Rentenpapiere, Investmentzertifikate, Kapital-Lebensversicherungen, Pensionsrückstellungen und Geldmarktpapiere.
Die Privathaushalte verbuchten bei Aktien einen unerfreulichen Verlust von 260 Milliarden Euro. Jedoch konnten sie zugleich 120 Milliarden Euro an Geld sparen wodurch das Finanzvermögen nur um 140 Milliarden Euro auf 4,41 Billionen Euro gesunken ist. Das Bargeld und die Einlagen hatten davon einen Anteil von 1,74 Billionen Euro.
Die Ansprüche gegenüber Versicherungen beliefen sich auf 1,23 Billionen Euro und der Aktienanteil ist mit rund 166 Milliarden Euro kaum noch bedeutend. In der Wirtschaftskrise setzen die Privatanleger auf sichere Geldanlagen wie Tagesgeld, Festgeld, Anleihen, Geldmarktpapiere und Investmentzertifikate. Der Bargeldbestand verzeichnete einen Zuwachs von knapp 22 Milliarden Euro und bei den Banken wurden 70,4 Milliarden Euro seit Jahresanfang bei den Banken geparkt.
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Dass zur Zeit die Menschen auf sichere Geldanlagen wie Tagesgeld, Festgeld, Anleihen, Geldmarktpapiere und Investmentzertifikate verwundert ja angesichts der Unsicherheit auf dem Finanzmarkt nicht wirklich. Die Zeiten des Zockens scheinen vorbei. Zumindest bei Menschen, die nicht mit der Kohle nur so um sich werfen können.