Einlagensicherung – Garantierte Sicherheit für Ihr Tagesgeld

Einlagensicherung – Garantierte Sicherheit für Ihr Tagesgeld

Die Einlagensicherung ist quasi der Schutzmantel für Ihr Tagesgeld. Wie genau diese Sicherung funktioniert und welche Banken die beste Einlagensicherung bieten, lesen Sie hier.

Immer noch verschenken die Deutschen beim Sparen zu viel Geld. Die Summe, die Anleger in die täglich fälligen Anlagen investierten, wird derzeit auf über 700 Milliarden Euro geschätzt. Die Banken bieten dafür eine ziemlich bescheidene Verzinsung von 0,9 Prozent. Das ist beispielsweise mit einem Tagesgeldkonto ganz leicht zu überbieten. Im Internet erfahren Sie, wo Sie das beste Tagesgeld mit Zinsgarantie finden können. Auch für die Sicherheit des angelegten Geldes bei allen EU-Spareinlagen ist bestens gesorgt. Es wurden dafür gesetzliche Einlagesicherungen vorgesehen, bei denen die Kundeneinlagen mit je 100.000 Euro versichert sind. Darüber hinaus werden die Kundengelder von den Sicherheitseinrichtungen der Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsinstituten gesichert.

Einlagensicherung – So funktioniert die Absicherung

Die Einlagensicherung dient in erster Linie der Stabilität der Finanz- und Wirtschaftssysteme innerhalb der EU. Der Kunde steht dabei im Vordergrund. Die Einlagensicherungen und andere Sicherungssysteme schützen das angelegte Geld z.B. dann, wenn ein Finanzunternehmen in den Konkurs geht. Je nach Land sind die Sicherungsgrenzen bis zu einer gewissen Höhe oder teilweise unbegrenzt festgelegt. Bei einem Sicherungsfall, weil beispielsweise eine Bank zahlungsunfähig geworden ist, werden die Sicherungssysteme aktiviert: der Kunde wird sofort darüber informiert, die Bank nimmt die Forderungen entgegen und bereitet die Entschädigung vor. Bis die Kunden entschädigt werden dauert es in der Regel 3 Monate, diese Frist soll jedoch demnächst deutlich verkürzt werden.

Diese Banken bieten für Tagesgeld die beste Einlagensicherung

Die Einlagensicherung der deutschen Banken kann im Problemfall – bei einer Bankpleite – die Kunden ohne Weiteres entschädigen. Kreditinstitute sind dazu verpflichtet, in einem extra dafür vorgesehenen Fond – Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) – genügend Geld bereitzustellen, um bei einer Bankpleite sofort einspringen zu können. Ähnliche Schutzmechanismen besitzen die Volksbanken und Sparkassen. Die gesetzliche Sicherung springt bis zu einem Betrag von 100.000 Euro ein.

» Einlagensicherung: Commerzbank, Deutsche Bank, ING Diba

Bei einer möglichen Pleite der Commerzbank, die ungefähr 15 Millionen Kunden betreut, müsste die EdB theoretisch für bis zu 1,5 Billionen Euro aufkommen. Jenseits der 100.000 Euro Grenze sieht es von Bank zu Bank unterschiedlich aus. Bei der Commerzbank liegt die Sicherungsgrenze bei 8,6 Milliarden Euro pro Kunde aus, bei der Deutschen Bank sogar bei 11,5 Milliarden. Die ING Diba entschädigt ihre Kunden zu 100%, die Höhe darf jedoch nicht 1,23 Mrd. Euro übersteigen.

» Einlagensicherung: Ausländische Banken

Die ausländischen Banken bieten ähnliche Sicherheiten an, die Bank of Scotland z.B. mit 100% Garantie und bis zu 250.000 € Einlagensicherung. Unsere Nachbarländer wie Luxemburg, Niederlande oder Österreich bieten ihren Bankkunden lediglich eine gesetzliche Einlagensicherung mit bis zu 100.000 Euro Sicherungshöhe.

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