Falsches Sparen im Alltag – So geht’s besser!

Falsches Sparen im Alltag – So geht’s besser!

Fachleute und Finanzexperten haben aufgrund von Langzeitstudien festgestellt, dass die meisten deutschen Verbraucher inzwischen leider viel zu oft an den falschen Stellen sparen. Womit sie gleichzeitig die Effektivität des Sparens reduzieren!

Im Vordergrund steht bei den Bürgern aktuell das Sparen innerhalb von täglich notwendigen Lebensmitteleinkäufen und bei den Energiekosten. Was leider oft zu einem hohen Qualitätsverlust im Alltag führen kann.

Im Gegenzug leider zu wenig Berücksichtigung finden jedoch oft die sonstigen Kosten des Alltags, die in vielen Fällen schnell mit viel zu hohen Ausgaben einhergehen können – z.B. innerhalb von Versicherungen, der Einkauf von Toilettenartikeln, Kleidung oder Spritkosten.

Spartipp: Konstruktiv sind in diesem Zusammenhang oft antizyklische Einkäufe zu bewerten. Das heißt, bestimmte Saisonartikel immer vor oder nach der Saison zu kaufen. Beispiel: die Skiausrüstung im Frühjahr einkaufen, das Fahrrad im Winter.

Preisvergleiche nutzen

Eine erste Maßnahme diesem falschen Sparen im Alltag positiv entgegen zu wirken wäre, weitaus regelmäßige Preisvergleiche vor den unterschiedlichsten Alltags-Anschaffungen durchzuführen. Nicht nur innerhalb von Werbeprospekten einzelner Lebensmitteldiscounter und Getränkemärkte, sondern auch durch gut recherchierte Preisvergleiche im Internet (siehe preisvergleich.de), für nahezu alle Bedarfsausgaben und Dienstleistungskosten.

Spartipp: Anzuraten ist in diesem Zusammenhang auch der typische Versicherungsvergleich, der heute u. a. durch die Nutzung von Direktversicherern große Preisunterschiede innerhalb der einzelnen Versicherungsangebote (von bis zu 30 Prozent und mehr) ermitteln lässt – natürlich bei gleichem Leistungspotenzial.

Selbstverständlich ist für die Verbraucher ein Preisvergleich schon lange bei Großanschaffungen, wie z.B. dem Kauf eines Autos, der Buchung einer Urlaubsreise oder dem Kauf von Immobilien. Jedoch auch bei Kleinartikeln angewandt, kann ein durchschnittlicher Haushalt übers Jahr gerechnet mindestens 400 Euro auf diese Weise problemlos einsparen.

Preissuchmaschinen im Internet

Praktisch und sehr empfehlenswert für die Verbraucher ist auch die ständige Nutzung von so genannten Preissuchmaschinen im Internet (Bsp. idealo.de), die heute nahezu für alle Artikel gleich mehrere Vergleichspreise sortiert auflisten.

So kann sich der Verbraucher z.B. ohne weitres über die günstigsten Elektroartikel informieren (Bedarfsorientierung). Und gleichzeitig noch innerhalb eines dann explizit ausgewählten Produktes (z.B. Rasierapparat 123 der Firma XY) das wiederum günstigste Angebot exakt hierzu ausfindig machen– inklusive der zugehörigen Versandkostenberechnung und Garantieleistung.

Spartipp: Inzwischen stehen den Verbrauchern dabei auch spezifische Artikel – oder an Dienstleistungen orientierte Preissuchmaschinen zur Verfügung, die u. a. beispielsweise die Urlaubsreise mit bis zu 50 Prozent Preisunterschied gegenüber dem teuersten Angebot buchen lassen.

Die Preissuchmaschinen ermöglichen dem Verbraucher somit einen qualitativ hochwertigen Einkauf zu den finanziell günstigsten Bedingungen!


Sparpotentiale beim Einkauf

Weitere Sparpotenziale entdeckt der Verbraucher im Alltag auch dann, wenn er ausschließlich nur nach Notwendigkeiten einkauft bzw. handelt. Meist ist es weitaus rentabler (trotz eines erhöhten Spritverbrauchs), z.B. einen Supermarkt mehrmals wöchentlich aufzusuchen, anstatt wenige Großeinkäufe zu tätigen und einen nicht unerheblichen Teil der Lebensmittel aus Unbrauchbarkeit entsorgen zu müssen – z. B. bei leicht verderbliche Waren, wie Obst, Frischwurst, Gemüse.

Ebenfalls sollte durch den Verbraucher stets überlegt werden, ob er die eine oder andere Besorgung unter Verzicht seines Autos – somit zu Fuß oder mit dem Fahrrad – erledigen kann. Nicht nur die körperliche Fitness wird damit gesteigert, sondern zugleich lassen sich übers Jahr schnell mehrere hundert Euro Spritkosten einsparen – vor allem bei den aktuell vorherrschenden Preisen an den Zapfsäulen.

Spardose aufstellen

Und ein zusätzlicher Notgroschen kann allein schon damit erspart werden, dass sich der Verbraucher eine Spardose aufstellt, in die so manches Kleingeld aus dem Geldbeutel wandert. Kaum finanziell bemerkbar sparen sich auf diese Weise durchschnittlich 150 bis 250 Euro pro Erwachsenen im Laufe eines Jahres an.

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