Geld sparen als Student – 5 kleine Tricks für den Semesterbeginn

Geld sparen als Student – 5 kleine Tricks für den Semesterbeginn

Frischgebackene Studenten haben oft finanzielle Probleme. Aber auch wenn das Geld knapp ist, lässt sich bei Umzug und Essen jede Menge Geld sparen.

Mit jedem Jahr nimmt die Anzahl der Studierenden an deutschen Hochschulen zu. Im Wintersemester 2012/2013 waren es sage und schreibe fast 2,5 Millionen Studenten. Die Zahl derer, die von ihren Eltern finanziell unterstützt werden (können), ist eher gering, so sind die meisten Hochschulabsolventen ganz auf sich allein gestellt. Geht man davon aus, dass ein Studium mindestens drei Jahre dauert, wird einem schnell bewusst, welche Durststrecke hier überwunden werden muss.

Wer nicht blindlings in die Studienphase geht und sich vorab ein paar Gedanken macht, wird die Geldnot, die Studenten oft nachgesagt wird, aber recht gut überstehen. Bedenken Sie immer, dass es sich auch lohnt, bei kleinen Beträgen zu sparen.

1. Studieren, da wo es bezahlbar ist

Studieren, da wo es bezahlbar istBevor es überhaupt los geht mit dem Studium, kann auch schon mit dem Sparen begonnen werden. Auch wenn Studienplätze rar sind und man den Ort der Uni nicht immer frei wählen kann, empfiehlt es sich bei der Auswahl einen Checkup zu machen. Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich. So stehen Köln, München und Hamburg ganz oben auf der Liste, der teuersten Studentenstädte. Hier müssen Studierende mit monatlichen Kosten zwischen 350 und 360 Euro rechnen. Günstiger lebt und lernt es sich hingegen im Ostteil des Landes. So kommen zum Beispiel in Chemnitz, Dresden oder Leipzig nur Kosten in Höhe von 210 bis 250 Euro auf Sie zu. Achten Sie außerdem darauf, in welchem Stadtteil Sie wohnen möchten. Auch innerhalb der jeweiligen Stadt lassen sich so Mietkosten sparen.


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2. Sparen bei der Studentenbude

Sparen bei der StudentenbudeNachdem der Studienort geklärt ist, bleibt immer noch die Frage nach einer günstigen Bleibe. Ein weiterer Punkt, bei dem Sie mit dem Sparen ansetzen können. Die meisten wünschen sich wahrscheinlich ein eigenes Reich, allerdings darf dies dann schon unter dem Luxusaspekt angesehen werden. Die Mietpreise sind meist schon für eine simple 1-Raum-Wohnung so hoch, dass Sie das gesamte monatliche Budget auffressen. Wer BAföG bekommt, erhält mit diesem Zuschuss eine Wohnpauschale (224 Euro), unabhängig davon, wie hoch seine tatsächliche Miete ist. Um diesen Kostenfaktor so gering wie möglich zu halten, verzichten Sie besser auf eine eigene Wohnung und versuchen Sie irgendwo als Untermieter einzusteigen, oder besser noch in eine WG zu ziehen. Die billigste Variante ist aber immer noch ein Zimmer in einem Studentenwohnheim. Wo Sie ein freies Zimmer bekommen, erfahren Sie beim Deutschen Studentenwerk.

3. Semesterticket statt Monatskarte

Semesterticket statt MonatskarteSind Sie dann erst einmal um- und eingezogen, heißt es, wie komme ich am günstigsten zur Uni und zurück? Wer es nicht all zu weit hat, der sollte mit dem Fahrrad fahren. Damit pendeln Sie quasi zum Nulltarif zwischen A und B, bis auf gelegentliche Wartungskosten für das Bicycle. Einzelfahrscheine sollten von Anfang an tabu sein. Die Monatskarte ist auch akzeptabel, das Semesterticket allerdings die günstigste Variante. Schon beim Einschreiben in die Uni können Sie sich für dieses Ticket vormerken lassen. Hier macht es die Masse, also die Anzahl der Studenten, die dieses Ticket so preiswert machen. Wie viel Sie genau berappen müssen, hängt vom jeweiligen Bundesland ab.


4. Mit leerem Magen studiert es sich schlecht

Mit leerem Magen studiert es sich schlechtNeben den Wohnkosten, sind die Ausgaben für Lebensmittel eine weitere finanzielle Belastung für jeden Studenten. Auch wenn es am einfachsten ist, sollte nicht jeden zweiten Tag ein Besuch im Fast Food Restaurant anstehen. Die auf den ersten Blick günstigen 5 Euro entpuppen sich schnell als Kostenfalle, rechnet man diese Ausgaben einmal auf den Monat hoch. Besser ist es, sich eine sogenannte Mensacard zu besorgen. Auf der befindet sich dann ein bestimmtes Budget, welches nach Lust und Laune abgefuttert werden kann. Die Preise können sich durchaus sehen lassen und satt wird man allemal. Wem beispielsweise 0,70 Euro für eine mittlere Portion Bratkartoffeln, oder 4,30 Euro für ein Steak auf mexikanische Art, nicht zu viel sind, der wird sicher Stammkunde in einer der diversen Mensen.

5. Kostenlose Probeabos nutzen

Schreib-, Lese- und Recherchematerial für die Uni sind schon teuer genug, da wird auf aktuelle Lektüre gern verzichtet. Das muss aber nicht sein! Wenn Sie sich für die tagesaktuellen Geschehnisse in Ihrer neuen Universitätsstadt interessieren, versuchen Sie doch eins der diversen kostenlosen Probeabos zu ergattern. Zeitschriften werben damit neue Kunden und Sie profitieren davon.

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