Im Nebenjob Schülern Nachhilfe geben

Nachhilfe geben als Nebenjob
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Immer öfter sind Schüler auf zusätzliche Hilfe beim Erlernen des Untersichtstoffes angewiesen. Denn in der Schule selbst fehlt oft die Zeit, den Stoff zu wiederholen und so zu festigen. Da der Schulstoff besonders auf Gymnasien mittlerweile sehr komplex und umfangreich ist, sind auch Eltern, mit einem guten Schulwissen überfordert bei der Hilfe ihrer Kinder.

Hier setzt die Nachhilfe ein. Was früher eher die Ausnahme war, hat sich heutzutage zu einem richtigen Geschäftzweig entwickelt, in dem Schüler teilweise über Jahre hinweg betreut werden. Die Nachhilfe umfasst etwa die Hilfestellung bei Hausaufgaben, die Vorbereitung auf anstehende Arbeiten und auch die Stofffestigung. Manche Schüler nehmen nicht nur in einem Fach professionelle Hilfe in Anspruch, sondern in mehreren.

Um Schülern professionell zu helfen, muss man auf seinem Gebiet auch Profi sein. So sind viele Nachhilfelehrer tatsächlich ausgebildete Pädagogen, die sich etwas dazu verdienen. Auch Studenten geben im Nebenjob Nachhilfe und insbesondere Lehramtsstudenten sammeln dadurch gleichzeitig Erfahrung im Unterrichten.

An Universitäten und Schulen wird Nachhilfe oft an Schwarzen Brettern gesucht oder entsprechende Angebote ausgehangen. Aber auch regionale Tageszeitungen sind eine Quelle für Nachhilfegesuche und -angebote. Mittlerweile gibt es in jeder Stadt auch Studienkreise und Nachhilfegruppen, bei denen man nach offenen Stellen nachfragen kann. Viele Nachhilfeinstitute sind auch im Internet zu finden.

Vorraussetzung ist natürlich eine entsprechende Qualifikation und Fachwissen in einem bestimmten Fachbereich. Auch gibt es einen Unterschied zwischen der Nachhilfe etwa von Gymnasiasten und Grundschülern.

Arbeitszeit

In der Regel finden Nachhilfestunden am Nachmittag statt, da Schüler naturgemäß vormittags in der Schule sind. Aber auch abends, an Wochenenden oder in den Ferien ist Nachhilfe gefragt. Wer nicht in einem Institut als Nachhilfe arbeitet, sondern nur einzelne Schüler betreut, der kann mit diesen flexibel über die Zeiten und den Bedarf entscheiden.

Arbeitsbereich

Nachhilfe findet sowohl in der Schule, wie auch in Nachhilfeinstituten oder zu Hause beim Schüler oder Lehrer statt. Es sollte auf alle Fälle ein ruhiger Raum sein, in dem der Schüler nicht abgelenkt wird. Der Nachhilfelehrer muss darüber hinaus auf die notwendige Lektüre oder einen Computer mit Internetanschluss zurückgreifen können.

Anforderungen

Eine Voraussetzung ist für kompetente Nachhilfe ist ein fundiertes Fachwissen auf dem Gebiet, in dem die Nachhilfe stattfindet. Natürlich muss dieses Fachwissen auch vermittelt werden können, eine pädagogische Ausbildung ist dabei von Vorteil. Ein guter Draht zu Kindern und Jugendlichen ist ebenfalls Voraussetzung, hier muss der Nachhilfelehrer auch Vorbild sein können. Unpünktlichkeit oder Unzuverlässigkeit sowie ungeordnetes Arbeiten müssen also vermieden werden.

Ebenfallswichtig ist, dass ein Nachhilfelehrer über den aktuellen Unterrichtsstand der oder des Schülers informiert ist, damit er kompetenten Rat geben kann. Dafür ist Einiges an Arbeitsaufwand nötig. Gleiches gilt für das Planen von Nachhilfestunden, etwa wenn sie der Vorbereitung auf eine Klausur dienen.

Nachhilfeinstitute fordern neben fachlichen Qualifikationen oft auch ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis.

Verdienst

Eine Unterrichtseinheit, die 45 Minuten dauert, kann mit einem Lohn von 8,- bis 12,- Euro vergütet werden. Hier kommt es auch auf den Umfang und Art des Unterrichts an, aber auch wie viele Schüler unterrichtet werden müssen und wie die gut die Qualifikationen des Nachhilfelehrers sind.

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