Privatinsolvenz – der letzte Weg raus aus den Schulden

Privatinsolvenz – der letzte Weg raus aus den Schulden

In die Schuldenfalle zu geraten ist ganz einfach. Man muss nur einen Kredit mit langer Laufzeit aufnehmen, zum Beispiel um ein Haus zu kaufen, und dann plötzlich arbeitslos werden. Schon kann man seine Raten nicht mehr richtig abbezahlen und es droht der soziale Abstieg.

In manchen Haushalten werden über Jahre hinweg Schulden gemacht, die bei ungeregelten Einkommen nur schwer getilgt werden können. Da Hauptproblem dabei ist, dass die Betroffenen nach einer gewissen Zeit resistent gegen Mahnungen werden beziehungsweise ihre Schulden so lang ignorieren, bis die Auswirkungen wie Pfändungen oder bei Mietrückstand drohende Zwangsräumung richtig brenzlig werden.

Der letzte Ausweg

Ein Ausweg aus der Schuldenfalle kann die so genannte Privatinsolvenz sein. Amtlich wird die Privatinsolvenz als Verbraucherinsolvenz bezeichnet und sie ist nur ein Teil des Insolvenzrechtes für natürliche Personen. Der andere Teil ist die Restschuldbefreiung. Beide Verfahren ergänzen sich und folgen einem strikten Ablauf. Seitdem 1999 die Restschuldfreiung möglich ist, hat sich Anzahl der Privatinsolvenzen stark erhöht. Gab es laut statistischem Bundesamt 68.898 durchgeführte Verbraucherinsolvenzen im Jahre 2005, so waren es 2006 schon 92.310.

» Voraussetzungen für eine Verbraucherinsolvenz
» Schuldenbereinigungsplan
» Vereinfachtes Insolvenzverfahren
» Restschuldbefreiung und Wohlverhaltensphase
» Insolvenz – Informationen für Betroffene

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*