Selbstgemachtes kaufen und verkaufen

Selbstgemachtes kaufen und verkaufen

Beim Online-Kauf auf Internetplattformen wie DaWanda.com oder boncado.de lässt sich manch feines Stück, Geschenke wie Modeartikel, günstig erwerben. Denn hier ist alles handgemacht. Wer selber kreativ oder handwerklich geschickt ist, kann natürlich auch selbst zum Verkäufer werden.

Fast eine halbe Million Artikel stehen zum Beispiel bei Dawanda zum Verkauf. Darunter ist neben viel Kreativem und einfallsreichen Entwürfen auch manches extra preiswerte Fundstück mit dabei. Alles, was auf den Plattformen angeboten wird, ist selbst hergestellt. Jungunternehmen und Künstler präsentieren ihre exklusiven Einzelstücke ebenso wie Hobby-Handwerker und kleine Familienbetriebe.

Selbstgemachte Geschenke kaufen und verkaufen

Vom Möbelstück über Mode, Schmuck und Geschenkartikel bis zu Kunstwerken reicht die Palette, die auf den Online-Marktplätzen zu finden ist. Wer also für seine Lieben etwas Ausgefallenes sucht, das noch dazu ganz individuell gestaltet und unter Umständen besonders günstig ist, sollte einen Blick auf Plattformen wie www.vondir.de werfen.

In vielen Kategorien bieten die professionellen und privaten Verkäufer abwechslungsreich gestaltete Stofftaschen, selbstgemachtes Kinderspielzeug und selbstgemachte Kleidungsstücke an. Vom selbstgenähten Plüschtier bis zur anspruchsvollen Designerjacke ist dabei so ziemlich alles vertreten: Hauptsache handgemacht, lautet die Devise auf den Internet-Verkaufsmeilen der selbstegmachten Sachen, in der es viel zu Stöbern gibt. Kleine Schmuckaccessoires gibt es online zu bestellen und Wohnideen für die Zimmereinrichtung.

Versand des Selbstgemachten – So geht’s!

Entschließt man sich zum Kauf eines der selbstgemachten Produkte, trägt man als Käufer die Versandkosten und muss meist per Vorkasse bezahlen. Die Bezahlung geht meist per Banküberweisung oder mit dem Online-Bezahlsystem Paypal vonstatten. Erst nach erfolgtem Geldeingang schickt der Verkäufer das Wunschprodukt auf die Reise. Wer möchte, kann vor dem Kauf mit dem Verkäufer des selbstgemachten Produktes ind Kontakt treten und Fragen stellen oder Sonderwünsche äußern. Auf manchen Internetplattformen wird nach erfolgreicher Transaktion auch um eine Bewertung gebeten.

Was kostet es Selbstgemachtes zu verkaufen?

Verkaufen bei Dawanda
Ob die Ergebnisse langer Strickabende, Bastelkünste oder die selbst gefertigte Holzkommode, mit einem Foto versehen und versandfähig, kann quasi Jeder Selbstgemachtes verkaufen. Bei Dawanda.com ist nach einer Registrierung und der Entscheidung für eine der Verkaufskategorien  der persönliche Shop eröffnet und somit allen DaWanda-Besuchern zugänglich. 5 Prozent des Verkaufserlöses gehen als Provision an die Online-Plattform. Für eine Artikel-Präsentation von 120 Tagen werden je nach Preis zwischen 10 und 30 Cent Gebühren fällig. Wird das schöne Stück für 0 bis 10 Euro angeboten, sind es 10 Cent. Für 10-20 Euro sind es 20 Cent. Für alle anderen Artikel, die darüber liegen, 30 Cent. Über die eigene Internet-Adresse name.dawanda.com kann der Shop dann auch direkt angesurft werden. So lässt sich bei Freunden und Bekannten auch leicht für den eigenen Online-Shop werben. Wer zudem auf besonders hervorgehobenen Werbeplätzen auf DaWanda.com erscheinen möchte, kann das zusätzlich buchen.

Verkaufen bei vonDir.de
Anders als bei Dawanda ist das Verkaufen auf vonDir.de kostenlos, zumindest solange wie einem die Basisversion des Shopbetreibers genügt. Hierzu gehören zwei Bilder die man zu jedem Artikel einstellen darf und drei Warengruppen pro Shop. Zu seinem eigenen Shop erhält man keine Statistik, zu den einzelnen verkauften Artikeln aber schon. Wem dies nicht genügt, der kann sich für die Premium-Version entscheiden, bei der man pro Artikel 5 Bilder einstellen kann und im Shop 20 Warengruppen zur Verfügung  hat. Außerdem bekommt man eine Statistik zum Shop und zu den Artikeln. Die Kosten für das Premium-Paket belaufen sich auf 2,49 Euro pro Monat.

Verkaufen auf boncado.de
Boncado ist eine noch recht junge Seite unter der Rubrik Selbstgemachtes zu verkaufen und daher ist die Registrierung als auch der Verkauf vorerst kostenlos. Nach Etablierung der Seite ist beabsichtigt eine geringe Einstellgebühr zu erheben, allerdings wird es keine Nachberechnung für bis dahin eingestellte Artikel geben.

Selbstgemachtes Ja – Nur keine Massenware

Das Komplett-Angebot in den verschiedenen Kategorien ist jedenfalls sehr groß und bietet viele Nischen zum Einrichten und Präsentieren. Ob es Kopfbedeckungen, Schals und Tücher sind, Gürtel oder Babykleidung, Buttons, Anstecker oder Schlüsselanhänger, Auswahl ist reichlich vorhanden. Natürlich dürfen auch Post- und Grußkarten, sowie Brief- und Geschenkpapier nicht fehlen. Auch die individuell gestaltete Tapete lässt sich hier entdecken. Mangelnder Einfallsreichtum kann man den Verkäufern also nicht nachsagen. Das gilt auch für die Kunstfotografien sowie die Zeichnungen und Malereien, die hier zum Kauf erhältlich sind.

Selbstgemachte Lebensmittel verkaufen

Zum selber loslegen gibt es zum Beispiel bei Dawanda eine extra Ecke mit Stoffen und Materialien als Meterware, Dekostoffe, Wolle oder Garn, sowie Papier, Bastel- und Malzubehör. Und wer das frisch gekaufte Holz-Besteck gleich ausprobieren möchte, kann auch selbst hergestellte Gewürze, Marmelade und Delikatessen bestellen, Senf oder Hochprozentiges; bis zu Pralinen oder Weihnachtsplätzchen reicht das Angebot.

DaWanda auf Englisch und Französisch

DaWanda gibt es übrigens auch in England und in Frankreich. Dort geht der Verkauf noch ohne Gebühren für Shopbetreiber über die Bühne, da die Seiten erst im Aufbau sind. In Deutschland gibt es das Online-Angebot seit Dezember 2006 und scheint sich mittlerweile vom Geheimtipp zur etablierten Adresse zu entwickeln. Knapp zwei Millionen Besucher schauen nach Betreiber-Angaben jeden Monat auf DaWanda.com vorbei. Falls auch Sie dazugehören möchten und noch weitere Informationen suchen: Für alle Fragen rund um das Kaufen und Verkaufen gibt es auf DaWanda ausführliche Beschreibungen und auch ein eigenes Forum für Teilnehmer und Interessierte.

Fazit

Diese drei Beispiele von Onlineplattformen zum Verkaufen selbstgemachter Dinge sind nur ein kleiner Ausschnitt um viele einfallsreiche, schöne oder einfach ausgefallene Sachen zu entdecken. Handgemacht und individuell präsentieren sich die Shop-Artikel auf dem „Online-Marktplatz für Einzigartiges“. Dabei kann man manchen Euro sparen und manchen selbst verdienen.

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Foto1: © vondir.de