11. Sparen Sie sich das Vorheizen des Backofens, wann immer es möglich ist – nämlich fast immer! Wirklich wichtig ist es nur bei kurzen Garzeiten und bei empfindlichen Speisen wie Biskuit oder geformtem Gebäck.
12. Nutzen Sie den Platz im Backofen optimal: Passt neben den Auflauf nicht noch eine Kuchen-Kastenform?
13. Multi-Backing bringt’s: In Umluftherden können bis zu vier Ebenen gleichzeitig genutzt werden. Also zwei Pizzableche und zwei Kuchenbleche, oder was immer dieselbe Gartemperatur benötigt.
14. Mit Umluft statt Ober-/Unterhitze können Sie 30 °C niedrigere Temperaturen wählen – und damit bares Geld sparen. Außerdem entfällt das Vorheizen, wenn es sich nicht um empfindliche Speisen handelt.
15. Für große Bratenstücke ist der Backofen ideal, für kleinere Stücke bis zu 2 Kilo ist der Herd geeigneter weil sparsamer.
16. Öffnen Sie die Backofentür wirklich nur, wenn Sie das Gargut prüfen wollen, nicht, weil sie so gerne nachschauen – der Ofen verliert dadurch jedes Mal erheblich an Wärme.
17. Wer gerne und viel backt, sollte über einen Backraumteiler nachdenken, mit dem sich der Innenraum des Backofens um ein Drittel verkleinern und der Stromverbrauch um 20% reduzieren lässt.
18. Sparsam aber nicht jedermanns Sache sind Öfen ohne Sichtfenster und ohne Innenbeleuchtung – sie verlieren natürlich wenig Wärme und dadurch wenig Energie, sind aber gewöhnungsbedürftig.
19. Wenn Sie Lebensmittel wie Nudeln oder gefrorenes Gemüse kochen wollen, dann können Sie das Wasser mit dem Wasserkocher, anstatt auf dem Herd zum Kochen bringen. Das geht nicht nur schneller, sondern spart auch Energiekosten. Wenn Sie kurz vor dem Sieden des Wassers die Herdplatte anschalten, dann schaffen Sie mit etwas Übung einen fließenden Übergang. Für gefrorenes Gemüse ist diese Methode besonders sinnvoll, da es nur einem kurzen Auftau- und Kochprozess unterzogen wird und damit nicht matschig werden kann.
20. Ein sinnvolle Investition in der Küche sind Dauerbackfolien. Eine Dauerbackfolie aus Teflon-Glasgewebe hält für über 5000 Anwendungen und verschiedenste Backvorgänge aus. Ob Pizza, Plätzchen, Kuchen oder Brot, den Anwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Neben der Einsparung beim Erwerb von neuem Backpapier hat Dauerbackfolie noch andere Vorteile: Es muss nicht mehr eingefettet werden, sie klebt nicht an oder brennt fest. Sie ist einfach zu reinigen, zum Beispiel in der Spülmaschine, und auf die Größe des Bleches zugeschnitten. Es gibt auch Dauerbackfolien aus Silikon. Auch hier spart man auf Grund der langen Nutzungsdauer. Je nach Material und Herstellen kosten Dauerbackfolien zwischen 8 und 18 Euro. Oft werden sie im Doppel- oder Mehrpack angeboten.
Weitere Spartipps folgen demnächst!
