Stromverbrauch der Espressomaschine senken

Espressomaschine Stromverbrauch senken
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Eine feine Sache, so ein Cappuccino oder der Espresso zwischendurch. Aber auch teuer. Versteckte Kosten verursachen besonders Kaffeevollautomaten, die dauernd parat stehen. Doch mit ein paar ganz einfachen Kniffen kann man auch die Kaffeepause mit einem guten Energiegewissen genießen.

Immer eine heiße Tasse Kaffee bereit zu haben oder einen Cappuccino anbieten zu können, gehört für viele zu den kleinen Annehmlichkeiten, die man nicht missen möchte. Kaffeevollautomaten bieten das ganze Programm und stehen manchmal rund um die Uhr für frischen Kaffee bereit. Doch das ständige Wassererwärmen oder das Milchaufschäumen ist energieintensiv. Hier lässt sich einiges an laufenden Ausgaben sparen. Und das, ohne große Einschränkungen hinnehmen zu müssen. Ein hoher Energieverbrauch muss schließlich nicht heißen, dass der Espresso besser schmeckt.

Espressomaschine mit dem Umweltsiegel kaufen

Zunächst ist es sinnvoll – wie immer bei technischen Geräten – beim Kauf auf einen geringen Durchschnittsverbrauch zu achten, also auch beim Kaffeeautomaten und der Espressomaschine. Am Besten ist es, sich noch vor dem Gang zum Kaufhaus über die üblichen Verbrauchswerte zu informieren. Das Internet bietet dazu ja einige Gelegenheit. Ein Vergleich der Energiewerte in Vollbetrieb und „in Bereitschaft“ gibt Aufschluss über die später zu erwartenden laufenden Kosten. Für besonders effiziente Espressomaschinen wird mittlerweile auch die Auszeichnung durch das Umweltsiegel „Blauer Engel“ vergeben. Mit einem solchen Label ausgezeichnet, hat man schon einmal die Gewähr, eine unabhängig überprüfte Kaffeemaschine vor sich zu haben, mit der man nicht völlig danebenliegt.

Kaffeeautomaten mit automatischer Selbstabschaltung

Manche Automaten sind mit einer Auto-Off-Funktion ausgestattet. Dann wird die Kaffeemaschine nach einer festgelegten Zeit von selbst ausgeschaltet. Das bietet sich besonders dann an, wenn das Gerät an einem Ort für mehrere Personen steht, im Büro oder einer gemeinsam genutzten Kochnische oder ‚Teeküche‘. Weil sich dann niemand so recht verantwortlich fühlt, hilft es, wenn die Technik selbst „mitdenkt“ und nach einer Weile ohne Benutzung einfach selber abschaltet. Weil die Vorlaufzeiten der Maschinen heutzutage längst nicht mehr so lange ausfallen müssen, kommt auch der nächste Kaffeedurstige schnell zu seinem Recht.


Ganzabschaltung ist ein Muss

Noch immer gibt es Geräte, die auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. Hier hilft dann nur, eine abschaltbare Steckerverbindung einzurichten. Oder jedes Mal nach Gebrauch, sprichwörtlich den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Einfacher ist es, bereits beim Kauf danach zu fragen, ob die Maschine per Ausschalttaste richtig vom Stromnetz getrennt wird. Wie es sich überhaupt empfiehlt, das Angebot einer ausführlichen Beratung im Fachhandel auch auszunutzen. Mit den detaillierten Gebrauchshinweisen wird hinterher sicher auch die Kaffeebereitung besser.

Kurz und Knapp: Wer beim Kauf dem Verkäufer ein paar einfache Fragen stellt, kann beim täglichen Kaffeekochen manchen Euro einsparen. Espressomaschinen mit automatischer Selbstabschaltung und der Möglichkeit, den Apparat komplett vom Stromnetz abzutrennen, sind günstiger und brauen trotzdem genauso wohlschmeckenden Kaffee.

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