Elektrogrill, Gasgrill, Holzkohle – Die günstigsten Modelle

Elektrogrill, Gasgrill, Holzkohle – Die günstigsten Modelle

Hand aufs Herz: Wie oft grillen Sie tatsächlich in einer Saison mit Ihrem Gartengrill? Klar, Sie würden gerne jedes Wochenende. Aber wenn Sie es einmal zusammenrechnen, kommen Sie dann eher auf 4-5 oder tatsächlich auf mehr als 7-10 mal pro Jahr? Die Frage kann wichtig sein, wenn Sie sich überlegen, mit welchem Grill Sie am preiswertesten liegen. Ebenfalls kostenrelevant: Setzen Sie auf Gas, Holzkohle oder einen Elektrogrill?

Für einen guten Grill mit hochwertiger Ausstattung und solider Verarbeitung für eine lange Verwendbarkeit zahlen Sie beim Händler schnell 200-400 Euro, oder deutlich mehr. Das sind stattliche Anschaffungskosten, vor allem wenn man sich überlegt, wie oft das Gerät während seiner Lebenszeit dann wirklich auch zum Einsatz kommt. Wer nicht zu den passionierten Vielgrillern zählt, packt nach der ersten Begeisterung im Durchschnitt den Grill pro Jahr vielleicht nur 2 bis 3 Mal aus. Heißt in fünf Jahren knapp 10 bis 15 Mal gegrillt. Ob es sich dafür lohnt zum extra teuren Qualitätsgrill zu greifen?

Wie oft werden Sie den Grill verwenden?

Um herauszufinden, welche Grillvariante für Ihre Zwecke wirklich günstig ist, sollten Sie sich daher zunächst klar machen, wie häufig eine Verwendung im Endeffekt wahrscheinlich ist. Preiswerte Einsteigermodelle gibt es bereits für 40 Euro und darunter, siehe den sehr beliebten Kugelgrill von Amazon. Wenn Sie nicht gerade der Vielgriller sind, werden Sie vielleicht auch weniger Augenmerk auf die Qualität bzw. die Ausstattung legen. Hauptkriterium sind beim Grillkauf fast immer die realen Neupreis-Kosten. Und da gibt es zwischen Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill deutliche Unterschiede.

Gasgrill – Teuer in der Anschaffung

Eher zu den teureren Varianten zählt der Gasgrill. Hier geht es preislich bei um die 50 Euro los für kleinere Camping- oder Tischgrills, wie den Weber Baby Q100 Gasgrill. Größere Geräte gibt es dann ab 75 bis 250 Euro in der jeweiligen Einsteigerklasse. Wichtig für jeden Preisvergleich ist natürlich, wie groß die Grillfläche ausfällt. Möchten Sie größere Gartenfeste ausrichten oder abends auf dem Balkon zwei Steaks auflegen? Vorteil bei Gas ist im Vergleich zu Holzkohle die ausbleibende Rauchentwicklung. Für den Betrieb ist der entsprechende Gasvorrat (z.B. via Gasflasche) bereitzuhalten.

Holzkohlegrill – Die günstigsten Lösungen im Einsteigerbereich

Einen Holzkohlegrill gibt es schon ab 10 Euro. Einfachstlösungen sind auch für noch weniger Geld erhältlich. Eigentlich braucht es hier ja auch nur einen nichtbrennbaren Untersatz und einen Rost zum Auflegen. Die bekannteste Variante ist hier wohl der einfache Rundgrill. Für 30-120 Euro gibt es eine passable Auswahl. Auch etwas komfortablere Geräte müssen hier nicht die Welt kosten. Denken Sie bei Holzkohlegrills aber immer auch an den konkreten Aufstellungsort. Wenn der Rauch direkt zum Nachbarn rüberzieht, kann die Anschaffung eventuell nur ein kurzes Vergnügen sein. Viele möchten hingegen beim Grillen echtes Feuer und den typischen Grillgeschmack nicht missen.

Elektrogrill – Kostengünstig ohne Rauch

Auch einen Elektrogrill gibt es als Tischgerät bereits ab ca. 20 Euro. Einer, der bei der Kundenbeliebtheit hoch im Kurs steht ist zum Beispiel der Severin Barbecue Grill. Eine ordentliche Auswahl vernünftiger Lösungen dürfte im Bereich von 50 – 80 Euro auch für größere Varianten zu finden sein. Als rauchlose Alternative wird hier allerdings immer ein Stromanschluss in der Nähe benötigt. Für den Picknick-Ausflug ins Grüne also eher weniger geeignet. Dafür lässt sich – wie beim Gasgrill – in der Regel die Temperatur sehr präzise steuern. Für perfekt zubereitetes Grillgut ist hier also etwas weniger Virtuosität vonnöten als etwa bei Holzkohle.

Kriterien für den Grill-Preisvergleich

Beachten Sie für einen konkreten Vergleich unterschiedlicher Geräte also immer auch, wo Sie den Grill zum Einsatz bringen möchten. Auch ein Blick auf die jeweilige Wattleistung ist nicht fehl am Platze, wie Sie in der Produktauszeichnung meistens angegeben ist. Ausstattungsdetails wie

  • Fettauffangschale
  • eingebautes Thermometer
  • oder ein angebrachter Windschutz

können gleichfalls Auswahlkriterien sein. Geht es um eine möglichst transportable Lösung, ist außerdem natürlich das Gewicht nicht zu vernachlässigen. Spülmaschinengeeignete Materialien helfen bei der Reinigung.

Den richtigen Grill finden – Aber wie?

Und wie finden Sie nun den richtigen Grill? Eine Hilfe kann ein schneller Besuch bei www.testberichte.de sein. Wählen Sie dabei entweder einen Vergleich über alle Grillarten oder suchen Sie gezielt nur nach Elektrogrillgeräten, Gasgrills oder nach Holzkohlegrills. Ihr maximales Preislimit können Sie hier ebenso einstellen wie eventuelle Testbewertungen einsehen. So erhalten Sie zumindest einen ersten Überblick, welche Ausstattung Sie für welchen Preis erhalten können. Und, wie gesagt, denken Sie immer auch daran, wie oft Sie das Gerät tatsächlich brauchen werden.

Fazit
Mehr als 50 bis 70 Euro muss man für den Standardgrill eigentlich nicht ausgeben. Kaufen Sie als Gelegenheitsgriller im Zweifelsfall lieber ein preiswertes Gerät, das Sie nach ein paar Jahren wieder austauschen, als mehrere hundert Euro anzugeben. Den günstigsten Einstieg bieten Holzkohlegrills. Im mittleren Segment sind auch Elektrogrills eine preiswerte Möglichkeit.

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