Günstig grillen – So finden Sie den perfekten Grill!

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Sommerzeit – Grillzeit. Was wäre ein Sommer ohne Grillfest, ein eigener Garten ohne Grillplatz, laue Abende ohne Grillwurst, Kotelett und Steak? Das gehört einfach zur warmen Jahreszeit dazu. Lange haben wir in den kalten Wintermonaten darauf warten müssen, doch endlich kann man sich draußen wieder dem Grillen widmen. Da man, wenn man die Augen offen hält und ein wenig kalkuliert, an allen Dingen sparen kann, ist das natürlich auch beim Grill der Fall.

Grills gibt es ganz unterschiedliche. Es gibt große und kleine, stabile und wackelige, gemauerte und selbstgebaute und auch die Luxusedition ist in so manchem Garten zu finden. Dabei muss es nicht immer der Grill für mehrere tausend Euro sein. Die Wurst schmeckt deswegen nicht besser. Ich möchte Ihnen hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie auch sehr billig dem Grillen frönen können. Bedenken Sie: Je mehr Sie am Grill sparen, umso mehr Steaks können Sie verputzen!

Einmalgrill – der billigste Grill

Die wohl billigste Variante ist der Einmalgrill. Den gibt es doch tatsächlich schon für 2 Euro 50 zu kaufen. Diese Variante ist allerdings nicht für eine große Grillfete geeignet, wohl eher für eine traute Zweisamkeit, die mal ein Würstel am See essen möchte. Dieser Grill besteht aus einer Aluschale, die etwa zwei bis drei Zentimeter tief ist und in die die Grillkohle gelegt wird. Obendrauf kommt der kleine aber feine Grillrost. Platz haben hier gerade mal zwei Steaks und vier Bratwürste – nacheinander, nicht nebeneinander. Aber was will man auch für diesen geringen Preis erwarten. Dennoch: Die Sachen werden warm und schmecken genauso, wie beim großen Bruder. Nach dem Gebrauch ist dieser Grill für den Müll bestimmt.

Der Standgrill oder auch Rundgrill

Kommen wir zu einem Modell, das viele sicherlich schon genutzt haben. Es handelt sich hier um einen Standgrill, wie es ihn in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Die Billigvariante, kostet gerade mal 6 Euro und ist nicht gerade stabil. Auf wackligen drei Beinen thront er in einer Höhe von ca. 40 Zentimetern. Auf den Grillrost mit seinem Durchmesser von 35 Zentimetern passt aber ungefähr das Doppelte von dem, was beim Einmalgrill drauf gepasst hat. Allerdings kann man diesen Grill öfter verwenden. Und wenn man zehn davon hat, kann man auch mal eine Gartenparty schmeißen.

Grill selber bauen

Handwerklich Begabte können ihren Grill durchaus auch selbst bauen. So schwer ist das nicht und auch gar nicht teuer. Voraussetzung ist, dass man einen stabilen Untergrund hat. Ein Fundament wäre natürlich das Beste, doch wenn der Boden sehr fest ist, dann geht das auch ohne. Je nach der gewünschten Höhe werden Ziegelsteinwände gemauert. Die Mitte wird entweder bis zur Arbeitshöhe ebenfalls mit Steinen ausgefüllt oder aber, man lässt ihn hohl, dann muss man aber als Untergrund eine Steinplatte einfügen. Nun noch ein oder zwei Lagen Ziegelsteine drauf, die Vorderseite offen lassen. In die Mitte kann man nun die Kohle füllen, obendrauf kommt der Grillrost, den man sich separat kaufen muss und schon kann das fröhliche Grillen losgehen. Auf Wunsch kann man den Grill noch verputzen, muss aber nicht sein. Einfach, billig, effektiv!


Edelstahlgrill oder Grillwagen

Unter den Standgrills, egal, ob rund oder eckig, gibt es durchaus auch größere und stabilere Zeitgenossen, die nicht unbedingt viel kosten. Man muss das Ganze natürlich auch in Relation sehen. Grillt man nur einmal in fünf Jahren, dann reicht eine ganz billige Ausführung. Wird dagegen pro Saison öfter die Grillzange geschwungen, dann kann es auch eine teurere Ausgabe sein.

Relativ günstige und qualitativ hochwertige Grills gibt es übrigens bei eBay. Dort haben wir folgende drei Exemplare gefunden:

  • Edelstahlgrill, verchromt, Grillrostdurchmesser: 40 Zentimeter für 40 Euro
  • Grillwagen, eckiger Grillrost mit einer Länge von 52 Zentimetern für 25 Euro
  • Holzkohlegrill, Koffergrill, eckig mit den Grillrostmaßen 44 x 24 Zentimeter für 20 Euro

Das sind drei Preisklassen, bei denen man nicht meckern kann, oder?

Grillen ohne Holzkohle

Viele sagen, dass das schönste am Grillen der Geruch ist. Wenn die Holzkohle verbrennt. Dieser Geruch bringt erst das richtige Feeling. Andere wiederum stört der Rauch. Vor allem dann, wenn die Gärten sehr klein sind, oder wenn auf Balkon oder Terrasse gegrillt wird und der Rauch den Nachbarn belästigt. Dafür gibt es weitere Möglichkeiten, die Würstchen auch rauchfrei zuzubereiten und auf den Grillspaß dennoch nicht verzichten zu müssen.

  • Wie wäre es mit einem Infrarot-Grill, den man auch auf den Tisch stellen kann und der keinerlei Rauch verursacht. Solche Grills sind bereits für unter 30 Euro zu haben.
  • Auch ein Elektrogrill, den man sowohl draußen, wie auch drinnen einsetzen kann, ist eine Alternative. Kostenpunkt: 35 Euro.
  • Als dritte Möglichkeit hätten wir den Lavastein-Gasgrill anzubieten. Diesen gibt es ebenfalls bereits ab günstigen 40 Euro.

Nicht vergessen: Bei den ersten beiden Varianten braucht man einen Stromanschluss, beim Gasgrill natürlich Gaskartuschen. Diese muss man in die Kalkulation mit einrechnen, vor allem deshalb, weil sie teurer sind, als Holzkohle.

All diese Preisangaben sind die untersten Kategorien. Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. Sie bekommen somit auch einen Grill für mehrere tausend Euro, sofern Sie zu viel Geld haben. Nötig ist das auf keinen Fall.

Zusammengefasst sind folgende Grills die günstigsten Varianten:

  • Einmalgrill für unter 5 Euro – für ein bis maximal zwei Personen
  • Der Standgrill unter 10 Euro – ist allerdings eine wackelige Angelegenheit
  • Grill selber bauen – Materialkosten unter 20 Euro
  • Stabilere Standgrills mit Holzkohle, Strom oder Gas – auch hier sind die billigsten Varianten unter 40 Euro zu erhalten

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