Gartenmöbel kaufen – So sparen Sie Geld

Gartenmöbel kaufen
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Wer einen Garten hat, der braucht natürlich auch dort ein paar Möbel. Schließlich stellt man sich nicht in den Garten, sondern möchte es schon auch ein wenig gemütlich haben. Die billigste Möglichkeit ist es, sich ins Gras zu setzen. Dass dies auf Dauer nicht das Wahre ist, das leuchtet ein. Auch die Nutzung von Möbeln, die eigentlich ins Haus gehören, sollte nicht zur Gewohnheit werden. Mal einen Stuhl von drinnen verwenden, das geht schon, aber die komplette Essgarnitur? Oder vielleicht sogar die Wohnzimmercouch nach außen schleppen? Ich denke, über diese Möglichkeit muss man keine Worte mehr verlieren.

Machen wir uns lieber darüber Gedanken, wie und wo man Gartenmöbel herbekommt, die man sich auch leisten kann und auf die man nicht verzichten will. Vielleicht zuerst einmal die Überlegung, welche Möbel es für den Garten gibt:

» Couchgarnitur
» Gartenstühle
» Gartentische
» Gartenliegen

Hört sich nun nicht allzu viel an, kann aber ganz schön ins Geld gehen. Hier hängt es natürlich davon ab, welche Qualität man haben möchte und vor allem, welches Material.

Couchgarnitur aus Rattan – für gehobene Ansprüche

Ja, es gibt tatsächlich Couchgarnituren, also Sofa und Sessel für den Garten. Ob man die nun braucht oder nicht, das muss man selbst entscheiden. Bequem sind sie, das ist zweifellos bewiesen. Und gut aussehen tun sie auch. Aber erstens passen Sie nicht in jeden Garten, was nichts mit der Größe zu tun hat, sondern mit der Aufmachung. Wer eine Villa besitzt und von sich aus schon einen gehobenen Standard nutzt, bei dem passt eine solche Couchgarnitur prima rein.

Ein Garten im Reihenhausstil ist da wohl eher ungeeignet. Auch muss man bedenken, dass man solche Möbel möglichst nicht den Witterungsverhältnissen aussetzen sollte. Man braucht also eine Unterstellmöglichkeit, was auch wiederum eine Frage des Platzes ist. Und natürlich eine Frage des Geldes. Solche Couchgarnituren für den Garten sind überwiegend aus Rattan mit einem pulverbeschichteten Metallrahmen gefertigt. Das hört sich nicht nur teuer an, das ist es auch. Unter 500 Euro ist da kaum was zu wollen – und das wäre dann auch die kleine und günstige Variante. Noch ein wenig edler und man ist mit mehreren tausend Euro dabei. Hier ist also nichts gespart.

Gartenstühle müssen bequem sein

Gartenstühle gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und auch aus verschiedenen Materialien. Hier kommt es ganz darauf an, wie oft man solche Stühle braucht und wie lange man darin in der Regel sitzt. Sicherlich sind die meisten Stühle darauf ausgerichtet, dass sie auch für einen längeren Aufenthalt bequem sein sollen, doch das ist nicht immer gegeben.

Gartenstühle aus Kunststoff – die günstigste Variante

Besonders beliebt und wohl am günstigsten sind Gartenstühle aus Kunststoff. Diese Stühle sind meist stapelbar und im Baumarkt erhältlich. Die Vorteile: Mit vier bis fünf Euro sind sie sehr günstig, außerdem sind sie leicht zu reinigen. Die Nachteile: Sie sind oft nicht so stabil gebaut wie Stühle aus anderen Materialien und sie sehen nicht immer besonders hübsch aus. Aber, sie sind zweckmäßig. Mit einer hübschen Auflage versehen kann man es auf ihnen auch eine längere Zeit aushalten.


Gartenstühle aus Holz oder Metall – hochwertiger Sitzkomfort

Qualitativ hochwertiger und auch schöner sind dagegen Gartenstühle aus Holz bzw. aus Metall. Dafür aber auch teurer und nicht immer bequemer. Holzstühle sind meist zum Aufklappen und deswegen nicht unbedingt für stundenlange Sitzarien gedacht, ein Stuhl aus Metall da schon eher. Er ist meist auch mit Armlehnen versehen und eine Sitzauflage sorgt für einen weichen Po.

Der Liegestuhl – Ein Relikt aus Omas Zeiten

Von früher kennt man vielleicht noch den Klapp-Liegestuhl. Großmutter hatte die noch im Garten oder auch auf dem Balkon. Das war eine Mischung aus Stuhl und Liege, man konnte durch das Anheben der Armlehnen die Rückenlehne nach hinten stellen und gleichzeitig ging ein Fußteil nach oben.

So hatte man einen Stuhl, in dem eine Liege integriert war. Auch wenn diese Stühle meist nicht besonders hübsch aussahen, waren Sie doch ganz praktisch – und sehr stabil. Nicht umsonst haben solche Stühle noch heute viele im eigenen Garten. Zu kaufen gibt es sie heute auch noch, allerdings hat die Verarbeitung doch ziemlich nachgelassen. Varianten aus Holz mit durchhängendem Stoff sind sehr instabil, aber günstig, Metallstühle sind dagegen teurer.

Der Gartentisch muss zu den Gartenstühlen passen

Dass ein Gartentisch optisch zu den Stühlen passen sollte, das ist klar. Kunststoffstühle und ein hochwertiger Holztisch, das passt nicht unbedingt zusammen. Gerade bei den Gartentischen sollte man nicht die billigste Variante nehmen, denn schließlich will man am Tisch Essen und auch Kaffee trinken. Wenn der Tisch so instabil ist, dass beim kleinsten Stoß alles umfällt, dann wird man damit nicht glücklich. Billige Kunststofftische gibt es bereits für unter zehn Euro. Ob er allerdings für die eigenen Zwecke taugt, das muss man selbst entscheiden. Stabiler und hochwertiger sind auch hier Tische aus Metall.

Tipp: Ein vierbeiniger Tisch kann wackeln, ein dreibeiniger nicht – vielleicht für den Kauf eine Überlegung wert.

Die Gartenliege – unbedingt auf Qualität achten

Kommen wir nun noch zur Gartenliege. Wer nicht im Gras auf einer Decke liegen will, was zweifellos die billigste Variante ist, der sollte sich zum Sonnenbaden eine Liege holen. Auch hier gibt es viele unterschiedliche Varianten. Bequeme und nicht so bequeme, Liegen, die sehr stabil sind und welche, die schon beim Anschauen zusammenfallen und natürlich teure und billige. Da wir hier zwar sparen wollen, aber keine unbequeme Liege möchten, kann man es preislich nicht so genau eingrenzen.

Man muss damit rechnen, dass eine Gartenliege aus Kunststoff für 25 Euro nicht ganz so lange hält, wie beispielsweise eine Liege für 60 Euro mit auflegbaren Polstern, oder auch eine aus Metall für 100 Euro. Aber selbstverständlich bekommen Sie auch eine ergonomisch geformte und vermutlich „unkaputtbare“ Gartenliege für 2.000 Euro und mehr. Ob das allerdings sein muss, wage ich zu bezweifeln.

Vor dem Kauf von Gartenmöbeln an die Aufbewahrung denken

Bei all den gerade genannten Gartenmöbeln sollte man nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf die Qualität, denn wenn man allzu billig einkauft, dann könnte es am Ende teurer werden, als man das gewollt hat. Nämlich dann, wenn man schon in kurzer Zeit neue Möbel braucht, weil die alten kaputt sind. Auch die Aufbewahrung spielt bei den Gartenmöbeln eine große Rolle, Stühle und vor allem Liegen sind oft nicht zusammenklappbar. Wer also keinen Platz hat, die Teile zu verstauen, sollte sich für die Klappversion entscheiden.

Fazit: Sparen in diesem Bereich ist nicht schwer, man sollte sich aber ausreichend umsehen. Nicht die billigste Variante wählen, sondern eine günstige, aber stabile. Finger weg von wackeligen Tischen und Stühlen, ebenso von unbequemen Stühlen und Liegen. Die Gartenabteilungen der Baumärkte sind eine gute Adresse, ebenso viele Anbieter im Internet und auch auf eBay kann man einige Schnäppchen machen.

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