Geldanlage in Schwellenländern – nützliche Tipps und Tricks

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Immer wieder ist die Rede von Schwellenländern, wenn es darum geht gewinnbringende Geldanlagen zu finden. Doch was sind Schwellenländer eigentlich? Diese Frage sollte man sich an erster Stelle beantworten, bevor man sich für eine Investition in diese entscheidet.

Mit dem Begriff Schwellenländer werden all jene Länder bezeichnet, die heute noch vergleichsweise arm und sind sich aufgrund von Umstrukturierungen und großem Know How in bestimmten Bereichen an der Schwelle zum Aufstieg befinden. Das heißt also, man spekuliert hierbei auf einen weiter anhaltenden Aufschwung, der häufig mit einem zweistelligen Wirtschaftswachstum verbunden ist.

Geldanlage in Schwellenländern birgt ein gewisses Risiko

Natürlich besteht dabei auch ein gewisses Risiko, dass sich die Dinge nicht so entwickeln wie man sich das vorstellt. Das heißt also, dass man hier Obacht geben sollte und sich vor der Investition einer Geldanlage in Schwellenländern erst einmal gründlich über deren Chancen und bisherige Entwicklungen informieren sollte. Außerdem ist es ratsam, nur einen Teil seines Geldes in Schwellenländern anzulegen, um das Risiko eines Verlustes zu minimieren. Am besten fährt man hier mit einem Betrag von höchstens zehn Prozent der gesamten Geldanlage.

Geld in Fonds anlegen bringt hohe Renditen

Dennoch können Investitionen in die Schwellenländer durchaus gute Renditen bringen. So haben sich einige Anlagen dieser Länder innerhalb von zehn Jahren um mehr als 150 Prozent gesteigert. Speziell auf dem asiatischen und afrikanischen Markt, aber auch in Ländern wie Brasilien oder Russland finden sich besonders hohe Wachstumschancen, die sich für Anleger durchaus lohnen dürften. Sinnvoll ist dabei die Entscheidung für Fonds. Denn hierbei wird in mehrere Unternehmen im Ausland investiert, so dass eine breite Risikostreuung erfolgt. Damit wird das Risiko deutlich minimiert, wodurch die Anlage insgesamt sicherer wird. Damit man aber auch beim Fond nicht Gefahr läuft ausschließlich extrem hohe Fondswerte zu kaufen, die man später womöglich zu einem deutlich niedrigeren Preis wieder veräußern muss, ist es ratsam sich hierbei für einen Sparplan zu entscheiden. Dabei zahlt man monatlich Beträge von etwa 50 bis 100 Euro ein. Für diesen Betrag kauft man dann Anteile zum jeweils aktuellen Kurswert. Damit läuft man als Anleger keine Gefahr zu einem ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen und nur zu sehr hohen Kursen Anteile an den Fonds zu kaufen.


Vor der Geldanlage gründlich informieren

Ferner ist es dabei natürlich auch von Bedeutung, sich die einzelnen Fonds einmal genauer zu betrachten. Das heißt, diese müssen erst einmal hinsichtlich evtl. möglicher Renditen begutachtet und analysiert werden. Hier können die Werte der Vergangenheit bereits einen ersten Anhaltspunkt bieten, wie sich der Fonds bisher entwickelt hat. Aber auch Analysen für die Zukunft, die oft auf zahllosen Webseiten zu finden sind, können helfen einen Überblick über die Chancen eines bestimmten Fonds zu erhalten. So kann man sehen, was Experten von dem jeweiligen Fonds halten und wie sie diesen einschätzen. Auch ein Umschauen in verschiedenen Internet Foren kann hierbei hilfreich sein, um so zu erfahren, was zum Beispiel andere User von einem bestimmten Fonds halten und inwiefern sie zur Investition in diesen raten oder auch von ihm abraten.

Fazit: Grundsätzlich muss man sich aber auch immer darüber im Klaren sein, dass Schwellenländer mitunter genauso schnell wieder fallen können, wie sie sich weiter entwickelt haben. Man kann hier also auch Verluste erleiden, weshalb es eben so wichtig ist nicht das gesamte Vermögen auf Schwellenländer zu setzen, auch wenn Renditen von mehr als zehn Prozent jährlich dazu verlocken können. Doch es kann eben niemals eine Garantie für das Erreichen dieser Renditen gegeben werden.

 

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