Ein Handy ist auch ohne SCHUFA-Abfrage möglich

Ein Handy ist auch ohne SCHUFA-Abfrage möglich

In der heutigen Gesellschaft muss man immer erreichbar sein. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man ist im Notfall immer erreichbar oder kann andere über Notfälle unterrichten. Dabei muss es gar nicht um so große Dinge wie beispielsweise Unfälle gehen, sondern manchmal muss man einfach einen Termin verschieben, absagen oder einfach Bescheid geben, dass man im Stau steht und später kommt.

Mit dieser allgemeinen Erreichbarkeit gehen aber auch Probleme einher. Zum einen kann es nerven, dass ständig jemand etwas von einem will. Zum anderen kann sich die ständige Verbindung zur Welt zu einer Sucht entwickeln. Irgendwann ist ein Zustand erreicht, an dem man sich nur noch über diese Verbindungen definiert und bleiben sie einmal aus, dann wird man unruhig und sendet von sich aus SMS-Botschaften in den Äther.

Neben den psychischen Auswirkungen gibt es auch finanzielle Probleme. Handys mit Vertrag sind in der Anschaffung meistens günstig, auch eventuell anfallende Grundgebühren sind oft tragbar. Aber die Tarife haben es in sich. Sind sie zu hoch, dann kommt man schnell in einen Bereich, in dem die Nutzung des Handys zu einem großen Kostenfaktor wird. So gibt es Vieltelefonierer mit Handy-Rechnungen von mehreren Hundert Euro im Monat.

Schulden – negative SCHUFA-Einträge

Der Zwang der Erreichbarkeit ist besonders für Menschen mit Schulden ein Problem. Wenn man Schulden hat, dann hat man meistens auch negative SCHUFA-Einträge, was Käufe auf Kredit oder Raten fast unmöglich macht. Wenn man ein Vertragshandy kaufen will, handelt es sich im Prinzip um einen Ratenvertrag und der Verkäufer kann dafür eine SCHUFA-Abfrage durchführen. Diese Notlage wird von vielen unseriösen Anbietern ausgenutzt. So gibt es in Tageszeitungen, im Internet oder im Videotext oft Angebote Handys ohne SCHUFA-Abfrage oder schlimmer Kredite mit geringer SCHUFA-Abfrage. Wer diese nutzt, der gerät fast zwangsläufig weiter in die Schuldenfalle, denn die Kredite haben einen zu hohen Zinssatz.


Beim Handy auf Prepaid-Karten setzen

Dabei gibt es, zumindest was das Telefonieren angeht, eine Alternative zu einem Handy mit Vertrag. Prepaid-Karten-Systeme sind bei vielen Discountern und im Internet ohne Probleme zu erwerben. Da fragt keiner nach der SCHUFA. Man kauft sich ein Startpaket, lässt die SIM-Karte durch den betreffenden Anbieter frei schalten und kann sein Guthaben abtelefonieren. Voraussetzung ist nur, dass man im Besitz eines SIM-Lock-freien Handys ist.

Meistens bieten diese Prepaid-Karten nur die Grundfunktionen Telefonieren und SMS, weitere Dienste, wie MMS oder die Nutzung des Internetbrowsers, muss man separat frei schalten lassen. Die Tarife sind oftmals günstiger als bei Verträgen, besonders untereinander, das heißt im gleichen Anbieter, ist das Telefonieren und Verschicken von SMS sehr günstig. Bei einigen Anbietern, wie Aldi-Talk, kann man zusätzlich Flatrates zu einem bestehenden Vertrag dazu nehmen, dann werden Telefonate ins deutsche Festnetz und zu anderen Aldi Talk Kunden pauschal abgerechnet und SMS zu anderen Aldi Talk Kunden sind sogar kostenlos.

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