Telefonkosten senken mit Call-by-Call und Co.

Mit Call-by-Call und Preselection kommen Sie weiter

Telefonkosten senken Um Ihre Telefonkosten in den Griff zu bekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mit Preselection und Call-by-Call können Sie beim Telefonieren eine Menge sparen. Doch was genau bedeuten denn eigentlich diese Begriffe? Und wie finden Sie die günstigste Variante, wenn Sie beispielsweise Ihre in Spanien lebende Schwester anrufen möchten?

Call-by-Call – wer ruft hier wen?
"Anruf-für-Anruf" bestimmen Sie bei dieser Variante, über welchen Netzbetreiber Sie verbunden werden wollen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, den jeweils günstigsten Anbieter für Ihr gewünschtes Gespräch auszuwählen. Wählt man keine Call-by-Call (CbC)-Vorwahl vor, wird das Gespräch standardmäßig über den voreingestellten Verbindungsnetzbetreiber geführt. In den meisten Fällen ist dies die T-Com mit der Vorwahl 01033.
Die Rechnung der CbC- Anbieter erhalten Sie in vielen Fällen über die Deutsche Telekom AG, die sozusagen als Abrechnungsunternehmen für die alternativen Netzbetreiber tätig wird. Eine Anmeldung ist meistens nicht erforderlich und es fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Auskunft über die aktuell günstigsten Tarife erhalten Sie auf der Website von teltarif.de.
Der Begriff Preselection bezeichnet die dauerhafte Voreinstellung auf einen bevorzugten Netzbetreiber für den Aufbau von Telefonverbindungen. Ohne Eingabe einer "Vor-Vorwahl" bekommen Sie immer den günstigsten Tarif dieses Anbieters. Der Freischaltung zur Preselection geht immer eine Anmeldung voraus. Große Anbieter sind beispielsweise Tele2, Arcor oder debitel. Bei Preselection behalten Sie Ihren Telefonanschluss bei der Deutschen Telekom AG. Die stellt auf Antrag den Anschluss auf die Netzbetreiberkennzahl des alternativen Anbieters um. Danach führen Sie alle Verbindungen ins Orts-, Fern- und Mobilfunknetz automatisch über den anderen Anbieter. Die Telefonverbindungen rechnet der Preselection – Anbieter mit Ihnen direkt ab. Die Deutsche Telekom AG stellt Ihnen aber die monatliche Grundgebühr für den Telefonanschluss sowie die Verbindungsentgelte zu Sonder-Rufnummern weiterhin in Rechnung.


Welche Anmelde- oder Wechselkosten werden fällig?
Für die Umstellung auf einen anderen Netzbetreiber berechnet die Deutsche Telekom AG für Orts- und Fernverbindungen jeweils einmalig 5,11 Euro. Bietet Ihr neuer Anbieter seine Preselection – Tarife sowohl für Orts- als auch für Ferngespräche an, wird diese Pauschale nur einmal fällig. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob ihr gewünschter Netzbetreiber diese Kosten übernimmt. Die meisten Preselection – Anbieter erstatten diese Gebühr in Form einer Gutschrift.

Welcher Preselection-Typ sind Sie?
Um einen geeigneten Anbieter auszuwählen, sollten Sie zuerst Ihr Telefonierverhalten unter die Lupe nehmen. Führen Sie überwiegend Ortsgespräche, achten Sie darauf, dass der Anbieter günstige Ortstarife bietet. Wenn Sie eher im Fernbereich oder in Mobilfunknetze telefonieren, ist diese Tarifgruppe für Sie ausschlaggebend. Auch Tageszeit und Gesprächsdauer sind Aspekte, die in die Wahl Ihres Anbieters einfließen sollten.

Tipp: Bei Bedarf können Sie den Tarif Ihres Preselection-Anbieters trotz Festlegung umgehen und eine möglicherweise günstigere "Call-by-Call-Nummer" nutzen.

Bildnachweis: Elektro / photocase.com

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