Mikrowelle hilft Energiekosten und Zeit zu sparen

Mikrowelle hilft Energiekosten und Zeit zu sparen

Mikrowellengeräte sind nicht nur praktisch und zeitsparend. Richtig eingesetzt lassen sich damit auch Energie und Stromkosten sparen. Eine Mikrowelle, insbesondere mit Umluft- oder Grillfunktion, kann dabei helfen.

Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur dena können bis zu 15 Prozent Einsparung im Vergleich zum herkömmlichen Herd oder Backofen erreicht werden, wenn die Mikrowelle entsprechend verwendet wird. Mikrowellengeräte sind günstiger im Verbrauch beim Erwärmen oder Auftauen von Gerichten, bis zu einem Gewicht von etwa 400 Gramm. Bei kleineren Mengen bis etwa zwei Portionen ist es also sinnvoll, statt den Elektroherd zu benutzen, lieber mit der Mikrowelle Energiekosten und Zeit zu sparen.

Mit der Mikrowelle schnell und günstig kochen

Denn zum Garen von 250 Gramm Kartoffeln in der Mikrowelle werden ca. 8 Minuten benötigt, auf der Kochplatte sind es 23 Minuten, wie etwa die Geräteberatung von Energieunternehmen wie Vattenfall vorrechnet. Die Umluft- oder Grillfunktionen in der Mikrowelle sind besonders effizient wegen des kleinen Innenraums, der erhitzt werden muss. So können tiefgefrorene Speisen oder Zutaten einfach zunächst per Mikrowelle aufgetaut werden und anschließend etwa per Grill vollends zubereitet werden. Beides spart im Vergleich zu Herd und Backofen an Energieaufwand und ist auch noch schnell. Mikrowellen-Kombinationsgeräte sind bereits für deutlich unter hundert Euro zu erstehen. In manchem (Single-)Haushalt können Sie Backofen oder Umluftherd komplett ersetzen.

Niedrige Verbrauchswerte der Mikrowelle beachten

Neben diesen Vorteilen bei der Zubereitung sollte freilich auch bei der Mikrowelle wie bei jedem elektrischen Gerät darauf geachtet werden, dass nach Gebrauch alles richtig und komplett abgeschaltet wird. Mikrowellengeräte, deren Display ständig die Uhrzeit anzeigt und die auch sonst Strom verbrauchen, obwohl sie gar nicht im Einsatz sind, haben in einer energiesparsamen Küche eigentlich nichts zu suchen. Achten Sie deshalb beim Kauf auf einen möglichst geringen Standby-Verbrauch der Mikrowelle. Fragen Sie den Verkäufer ganz gezielt danach und nehmen Sie im Zweifelsfall lieber ein anderes Modell. Denn auf die Dauer schlagen auch vermeintlich kleine Energiekosten deutlich zu Buche und erhöhen (schleichend) die Gesamtkosten Ihrer Kücheneinrichtung.


Für größere Mengen ist die Mikrowelle nicht die erste Wahl

Umgekehrt zum geringen Verbrauch bei Gerichten bis 400 Gramm gilt, dass bei größeren Mengen Mikrowellen eher teuer und ineffizient sind. Weil die Technik am besten bei flachen bzw. weniger voluminösen Speisen ihre Vorteile ausspielen kann, prinzipiell aber mit ihrer Leistungsaufnahme von 600 bis über 1000 Watt sehr energieintensiv ist, verkehrt sich die Energiebilanz bei größeren Mengen und längerer Gardauer in das Gegenteil. Ab etwa 500 Gramm dürfte es daher in der Regel besser sein, auf Herd und Backofen zu setzen. So gilt auch für die Küche die Binsenweisheit, dass je nach Zweck der Einsatz unterschiedlicher Mittel viel erreichen kann.

Fazit: Gerade für kleinere und mittlere Gerichte kann die Verwendung einer Mikrowelle mit kombinierter Umluft- oder Grillmöglichkeit günstig und energieeffizient sein. Beim Auftauen, Erwärmen oder Garen können bis zu 15 Prozent an Stromkosten eingespart werden.

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