Badezimmer barrierefrei renovieren: Durch Förderung wird’s günstiger!

Badezimmer barrierefrei renovieren: Durch Förderung wird's günstiger!

Rechtzeitig für altersgerechten Wohnraum sorgen, erspart im Alter viele Hindernisse. Wer sein Bad dementsprechend anpassen will, kommt mit Förderungen günstiger davon.

Bereits heute an morgen denken, lautet die Devise moderner Menschen. In einer Gesellschaft, die immer länger lebt, muss bereits in jungen Jahren an die Zukunft gedacht werden. In diesen Plan fällt unter anderem auch das Badezimmer, das in vielen Häusern nicht auf dem aktuellsten Stand der Moderne ist.

Abgesehen vom kalten Design, fehlen Elemente, die das sichere Benutzen des Bades im hohen Alter ermöglichen. Wer sich heute dazu entscheidet, sein Badezimmer barrierefrei zu gestalten, plant nicht nur für seine Zukunft, sondern kann auch von Förderungen profitieren.

Das altersgerechte Wohnen ist ein Thema, mit dem sich mehr und mehr Menschen befassen. Verwunderlich ist es nicht! Schließlich liegt es in Ihrem Interesse, im hohen Alter nicht in ein Pflegeheim ziehen zu müssen, sondern weiterhin in der vertrauten Umgebung leben zu können. Leider schauen viele Menschen lediglich auf die Mehrkosten für die Badrenovierung, nicht aber, welchen Nutzen sie langfristig bringt.

Auch Mieter können barrierefrei sanieren

Das barrierefreie Badezimmer bleibt nicht den Hausbesitzern vorbehalten. Auch Mieter können von einem barrierefreien Bad profitieren. In diesem Fall gibt es allerdings einiges zu beachten: Wie in einem Artikel auf stilartmoebel.de zu lesen ist, sollten sich Vermieter mit ihrem Mieter absprechen. Die Mietwohnung bleibt nämlich der Besitz des Mieters – ein Vermieter kann nicht auf eigene Faust mit der Renovierung beginnen – auch nicht, wenn er die Kosten dafür übernimmt.

Die Modernisierung bringt nicht nur Vorteile für den Mieter. Auch Vermieter profitieren davon, denn ein neues Badezimmer erhöht natürlich den Wert der Wohnung. Neben diesem Vorteil, können Vermieter damit werben, dass es zahlreiche Fördermöglichkeiten gibt, um die finanzielle Last für die Modernisierung zu mindern.

Finanzielle Hilfsmittel für ein barrierefreies Bad

Inzwischen gibt es viele verschiedene Fördermöglichkeiten, die unter anderem von

  • Ländern,
  • Kommunen,
  • Bund,
  • Stiftungen,
  • sowie KfW,

zur Verfügung gestellt werden. Die größte Hürde sind in der Regel die Vorschriften der Behörden, welche für Laien nicht immer verständlich sind.

WICHTIG
Grundsätzlich werden Zuschüsse nur dann vergeben, wenn sie vor Beginn der Baumaßnahme beantragt werden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit dem Thema zu befassen, um einen Verlust der Förderung nicht zu riskieren.

Badsanierung mit KfW-Förderung

Eine beliebte Förderung wird von der KfW unter dem Altersgerechten Umbauen (159) angeboten. Bei diesem Programm erhalten Interessierte einen Kreditbetrag von bis zu 50.000 Euro mit einem niedrigen Jahreszins, wenn sie ihren Wohnkomfort erhöhen oder die Immobilie barrierearm umbauen möchten. Der Vorteil des KfW-Programms liegt darin, dass ihn jeder nutzen kann, auch junge Menschen, die vorsorgen möchten. Mithilfe des Programms lassen sich viele barrierefreie Maßnahmen durchsetzen, wie zum Beispiel jene im nachfolgenden Absatz.


Altersgerechte Badrenovierung: 5 notwendige Veränderungen

Es gibt viele Möglichkeiten, das Badezimmer altersgerecht zu renovieren. Die nachfolgenden Umbauarbeiten sollten in keinem barrierefreien Bad fehlen:

  1. Bodengleiche Dusche: Der Einstieg in eine Dusche ist bereits im jungen Alter eine tägliche Gefahr. Zu leicht ist es, versehentlich auszurutschen und sich zu verletzen. Ein modernes Bad besitzt eine bodengleiche Dusche mit weit öffnenden Duschtüren. Die Dusche selbst sollte gemäß DIN 18040 groß genug sein, dass der Zugang auch mit einem Rollstuhl möglich ist.
  2. Antirutschbeschichtung in der Dusche: Die zuvor beschriebene Rutschgefahr kann man mit Hilfe einer Antirutschbeschichtung eliminiert werden. Diese sollte sowohl in der Dusche und Badewanne, als auch auf dem Boden vorhanden sein.
  3. Sitzposition des WCs: Die Sitzposition der Toilette muss hoch genug sein, um das bequeme Hinsetzen und Aufstehen zu ermöglichen. Eine erhöhte Sitzposition sorgt zudem für mehr Komfort bei Knie- oder Rückenproblemen.
  4. Unterfahrbares Waschbecken: Sollte man in Zukunft gezwungen sein, in einem Rollstuhl zu sitzen, ist ein unterfahrbares Waschbecken mehr als nur praktisch. Dieses gewährleistet, dass Rollstuhlfahrer problemlos ihrer täglichen Körperpflege eigenständig nachgehen können.
  5. Haltegriffe & Einstiegshilfen: Mit Einstiegshilfen für die Dusche oder Badewanne sowie Haltegriffen am WC wird die tägliche Körperpflege sicherer für Menschen im hohen Alter.

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