Mit dem Powersafer Strom und Geld sparen

Energiekosten Messgerät
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Zwischen 4 und 35 Watt verbraucht die Sat-Anlage, wenn sie im Stand-by-Betrieb läuft. Auf gut und gerne 15-20 Watt pro Stunde kommt die Hifi-Anlage. Und selbst das einfache Radio schlägt noch mit 2 Watt zu Buche. Viele Geräte stehen nach nur ein paar Stunden effektiver Nutzung den Großteil des Tages ungebraucht auf Bereitschaft und ständig unter Spannung. Reichlich ungenutzte Energie also, die die Stromrechnung auf Dauer ganz schön in die Höhe treibt. Bis zu 100 Euro, wird geschätzt, zahlen Verbraucher im Schnitt pro Jahr für diesen Leerlauf.

Die beste Lösung um den Verbrauch zu senken wäre sicher, jedes Gerät direkt nach Gebrauch komplett auszuschalten und vom Netz zu nehmen. Beim Aufladegerät für das Mobilfunktelefon, das immerhin auch an die 2 Watt an Energieleistung aufnimmt, wahrscheinlich ohne große Umstände zu machen. Doch spätestens beim Fernseher oder dem Videorekorder wollen die wenigsten auf den Komfort der Fernbedienung verzichten.

Wie funktioniert ein Powersafer?

Abhilfe für dieses Problem bietet ein kleines technisches Gerät mit Namen Powersafer. Zwischen Steckdose und Endgeräte angeschlossen, sorgt die unscheinbare Box dafür, dass Stromfresser im Ruhezustand von der Energiezufuhr getrennt sind und die Fernbedienung trotzdem funktioniert. Wie das geht? Statt die stromverschlingenden Stand-by-Geräte ständig in Halb-Acht-Stellung zu halten, läuft das Signal der Infrarot-Bedienung einfach über den Powersafer als Zwischenstation. Der schaltet die Geräte im Ruhezustand ab, gibt bei Bedarf die Stromverbindung wieder frei, und alles läuft auf die gewohnte Weise. Bis zu fünf Geräte lassen sich anschließen.


Technische Details des Powersafer

Mit Abmessungen von 15 x 10 x 4 cm ist der Platzbedarf des Powersafer PS X recht überschaubar.
An die 1000 Watt Belastung kann die Technik stemmen. Zwar hat der Powersafer selbst auch ein wenig Stromverbrauch, der aber viel geringer ausfällt als bei den Stand-by-Geräten. Laut Händlerangaben beläuft er sich zwischen 0,3 und 0,5 Watt pro Stunde. Die knapp 30 Euro Anschaffungskosten haben sich so innerhalb kurzer Zeit rentiert.

Fazit: Der positive Nutzen des Geräts ist gewissermaßen offiziell vom Umweltbundesamt bestätigt. Neben den Stromeinsparungen spricht für den Einsatz der Technik auch, dass durch die Abtrennung vom Stromnetz keine Gefahr mehr durch Blitzschlag oder Kurzschlüsse besteht. Wer sich mit dem Powersafer nicht so recht anfreunden will, kann ähnliche Effekte auch mit einer Funksteckdose oder einer Zeitschaltuhr erreichen. PC, Monitor und Drucker, die zusammen immerhin 16 Watt verbrauchen, oder den Fernseher, (Altgeräte brauchen bis zu 10 Watt) kann man jedenfalls zumindest über Nacht auch ohne Komfortverlust ausschalten.

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