Mobile DSL Surf-Sticks – Unsere Tariftipps

DSL-Surfstick
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Der mobile DSL Surf-Stick wird die nahe Zukunft des allgegenwärtig möglichen Onlinezugangs sicherlich noch stärker beeinflussen. Egal, wo auch immer sich der User befindet, kann er durch diese Komponente – im Zusammenspiel mit einem Laptop – sofort online gehen. Überdies haben die bis jetzt auf dem Markt erhältlichen DSL Surf-Sticks hervorragende Bewertungen von Fachleuten und Usern bekommen.

Der Surf-Stick sieht optisch dem herkömmlichen USB-Stick sehr ähnlich und hat die gleiche, problemlose Handhabung. Der Zugang zum Laptop muss mittels USB-Schnittstelle gewährleistet werden. Moderne Computer mit Betriebssystemen, wie Windows oder MAC, erkennen den UMTS-Stick sofort und starten die Softwareinstallation zumeist automatisch.

Was leisten UMTS-Surf-Sticks?

Im Anschluss ist die Leistungskapazität im Idealfall mit DSL 2000 vergleichbar. Jedoch muss einschränkend darauf hingewiesen werden, dass so genannte Verbindungsschwachstellen, wie sie in Tunneln oder U-Bahnen auftreten können, diese Kapazität kurzfristig schmälern. Die Zukunftsvision der Betreiber geht jedoch dahin, die Surfgeschwindigkeit noch drastisch zu steigern, so dass sie mindestens dem aktuellen DSL 6000 entspricht. Hand in Hand damit geht das Vorhaben eine bessere Verfügbarkeit im Funkbereich zu erzielen, was natürlich gleichzeitig für das Telefonieren eine Qualitätsverbesserung ausmachen würde.

Wo liegen die Hardware-Kosten?

Der Erstanschaffungspreis für einen DSL Surf-Stick beläuft sich zur Zeit auf etwa 50 – 100 Euro. Bei Abschluss eines Laufzeitvertrags zwischen 12 und 24 Monaten übernehmen die jeweiligen Anbieter einen Großteil dieser Kosten (z.B. Preisspitzenreiter T-Mobile mit nur noch 4,95 Euro).

Tarif-Modelle der Anbieter

Die Funktionalität des modernen DSL Surf-Sticks wird in den meisten Fällen über eine SIM-Karte gewährleistet. Das Prinzip ist aus dem Handybereich hinlänglich bekannt. Generell jedoch übt der Surf-Stick dabei die Funktion eines Modems aus. Hierzu bestehen dann auch bei den meisten Anbietern zwei unterschiedliche Tarifmodelle:

  1. Laufzeitverträge mit Volumentarifen bis hin zur Flatrate
  2. Prepaidverfahren auf Guthabenbasis, meistens ohne Grundgebühren

Bei den Laufzeitverträgen fallen prinzipiell noch teilweise stattliche, monatliche Grundgebühren an. Sie hängen bei den meisten Verträgen vom jeweils gebuchten Volumen ab. Wobei die Flatrate hier zum Standardtyp gezählt wird. Diese sind absolut rentabel für Geschäftsleute, wenn der mobile Internetzugang ständig gewährleistet sein soll.

1&1
Beispielsweise bietet 1&1 die SIM-Karte für monatliche Grundgebühren zwischen 9,99 und 29,99 Euro an. Enthalten ist bei letzterem Angebot bereits eine Internet-Flatrate sowie sonstige weitere Produktdetails. Lediglich die Telefonkosten müssen noch zusätzlich bezahlt werden.

Vodafone
Mobilfunkanbieter Vodafone zieht im annähernd gleichen Preisgefüge nach. Die Grundgebühr für eine mobile DSL-Flatrate via SIM-Karte beträgt 29,95 Euro. Hinzu kommen einmalige Anschlussgebühren von 24,95 Euro. Bezugnehmend auf eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten.

T-Mobile
T-Mobile bietet bei einem 24-monatigen Vertrag den DSL Surf-Stick für nur noch 4,95 Euro an. Allerdings liegt die monatliche Grundgebühr bei stolzen 39,99 Euro, inklusive Internet-Flatrate.


Fonic
Beim Prepaidverfahren entfällt oftmals die Grundgebühr komplett. Das Guthaben muss aktuell mindestens 10 Euro betragen und kann täglich um bis zu 30 Euro erhöht werden, zum Beispiel bei Fonic. Hier können etwa Tagesflatrates über eine Hotline zum Preis von 2,50 Euro gebucht werden. Oder aber es wird nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet.

Gleichzeitig kann die SIM-Karte auch in einem Mobilfunktelefon verwendet werden, wozu Fonic äußerst günstige Tarife bietet – zur Zeit 9 Cent pro Einheit ins Festnetz und zu anderen Mobiltelefonen innerhalb Deutschland. Gleichzeitig kann die SIM-Karte nach Angaben von Fonic nicht ablaufen und bestehendes Guthaben nicht verfallen. Ebenfalls kann Guthaben per Banküberweisung zurückgefordert werden. Eine optimale Serviceleistung!

O2
O2 bietet den Usern beide Zahlungsmethoden an. Zum einen den 24-Monate-Laufzeitvertrag im Paketpreis von 25 Euro monatlich. Hierin enthalten ist eine Internet-Flatrate. Oder den Prepaidvertrag, der monatlich gekündigt werden kann. Dabei wird ein Surfpreis von 0,45 Euro pro angefangenen 5 Minuten angepriesen. Es können aber auch Kombinationspreise mit monatlicher Grundgebühr gebucht werden.

Alle hier aufgeführten Preise unterliegen aktuellen Angeboten und können sich natürlich ständig verändern.
Derzeit herrscht viel Bewegung auf dem Markt und der Konkurrenzkampf wird sicherlich noch zum ein oder anderen Schnäppchen führen. Ein Vorteil, auf den erfahrene User mal wieder gespannt warten!

Eine gute Übersicht der aktuellen Tarife, sowie nützliche Erfahrungsberichte, finden Sie auf www.surf-stick.net.

Hier ein kleiner Auszug, der günstigsten UMTS-Verträge mit Surf-Stick:

UMTS Tagesflatrate, günstigster Anbieter:
» Fonic (2,50 Euro/Tag)

UMTS Monats-Flatrate, günstigster Anbieter im Netz von
» O2: O2 Mobile Internet Flatrate (21,25 Euro/Monat)
» T-Mobile: simply data (19,95 Euro/Monat)
» Vodafone: 1&1 Notebook-Flat (ab 27,90 Euro/Monat)

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Foto1: © Daniel Krasoń - Fotolia.com, Foto2: O2 Mobile Internet Flatrate, Foto3: simply data, Foto4: 1&1 Notebook-Flat