Bundesobligationen – Börsenhandel mit minimiertem Verlustrisiko

Mit Bundesobligationen, auch als Bobl abgekürzt, können Sie sich mit minimierten Verlustrisiken am Börsenhandel beteiligen, Die verzinslichen Wertpapiere bieten sich bei einer Geld-Anlage mit einer Laufzeit von fünf Jahren an.

Investitionen an der Börse sind immer mit einem Verlustrisiko verbunden. Viele Anleger schrecken deshalb davor zurück, ihre Ersparnisse in Aktien oder andere Wertpapiere zu stecken. Vorsicht ist hier auch wirklich geboten, wenn man sein Geld nicht leichtfertig verlieren will. Doch mit Bundesobligationen hat man diese Risiken nicht. Denn zum festgelegten Zeitpunkt werden diese Wertpapiere zum ursprünglichen Ausgabewert verbindlich wieder zurückgekauft. In der Zwischenzeit kann man Zinsen sammeln. Wie hoch diese ausfallen, das wird für jede Ausgabe-Serie (Emission) neu festgelegt.

Wie funktioniert der Handel mit Bundesobligationen?

Das Grundprinzip der Bundesobligationen (Bobls) ist eigentlich ganz einfach. In regelmäßigen Abständen wird durch die Bundesrepublik Deutschland eine bestimmte Anzahl der Wertpapiere ausgegeben. Dabei wird festgelegt, wie viel Zinsen pro Jahr für die Anlage gezahlt werden. So lag beispielsweise in der Bobl Serie 152 von 2008 die Verzinsung bei 3,5 Prozent. Außerdem wird bei der Emission bekannt gegeben, zu welchem Preis die Wertpapiere nach fünf Jahren zurückgekauft werden. Ab einem Minimalbetrag von 110 € kann nun jeder Anteile an dieser Ausgabeserie erwerben. Jedes Jahr erhält dann im Folgenden der Wertpapierbesitzer die entsprechenden Zinsen überwiesen. Nach Ablauf der fünf Jahre wird schließlich auch der Anlagewert in voller Höhe zurückbezahlt.

Was ist in der Zwischenzeit? Wer schon vor Ablauf von fünf Jahren seine erworbenen Bundesobligationen wieder verkaufen möchte, kann das ebenfalls tun. Denn die Bobls werden auch an der Börse gehandelt. Der Verkaufswert bestimmt sich hier dann allerdings nach dem aktuellen Tageskurs. Wenn gerade ein hoher Wert erreicht ist, kann man seine Bobls also mit Gewinn zu einem höheren Preis schon vor Ablauf von fünf Jahren absetzen. Liegt der Kurswert unter dem Ausgabewert, kann man eben auch nur zum geringeren Preis verkaufen. Da ist es dann gut, wenn man die vollen fünf Jahre warten kann, denn dann ist ja ein Rückverkauf zum Emissionswert sicher.

Wo bekommt man Bundesobligationen?

Aktuelle Bundesobligationen können Sie entweder bei Banken und Börsen-Brokern oder bei der Bundes Finanzagentur erhalten. Ältere Serien sind nur über die Börse zu beziehen. Bei Neu-Emissionen kann übrigens der Kaufpreis leicht über oder unter dem endgültigen Wiederverkaufswert liegen. Auf diese Weise behält sich der Bund ein zusätzliches Instrument zur Ausgestaltung der jeweiligen Konditionen einer Ausgabeserie vor. Gebührenfrei ist ein Kauf in den ersten Monaten nach der Wertpapierausgabe. Anschließend können Banken und Wertpapiervermittler auch Zuschläge erheben. Eine kostenfreie Verwaltung ist bei der deutschen Finanzagentur möglich, die im staatlichen Auftrag handelt.


Kostenlose Hotline mit automatischer Ansage der derzeitigen Konditionen

Bei der Finanzagentur ist auch eine kostenfreie Hotline geschaltet, unter der sich Interessenten über die jeweils gültigen Bezugskonditionen erkundigen können. Neben einer Telefonnummer unter der eine automatische Ansage erfolgt, gibt es auch eine Servicenummer, bei der man Fragen stellen und sich über die grundlegenden Einzelheiten der Bundesobligationen informieren kann. Auch zu weiteren Bundeswertpapieren kann man sich unter diesen Telefonnummern erkundigen. Die Telefonzeiten liegen jeweils von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 18.30 Uhr, sowie Freitags zwischen 7.30 und 16.30 Uhr.

Kostenfreie Telefonnummer mit automatischer Ansage:
Tel. 0800 222 55 60
Kostenlose Hotline zu Anlagen in Bundesobligationen:
Tel. 0800 222 55 10

Wann lohnt sich der Erwerb von Bundesobligationen?

Die Zinsen und der Ertrag von Bundesobligationen fallen bei jeder Ausgabeserie verschieden aus. Prinzipiell lässt sich aber sagen, dass sich eine Geldanlage über volle fünf Jahre bei entsprechendem Zinssatz als eine lukrative Angelegenheit erweisen kann. Verlustrisiken bestehen jedenfalls keine. Die jährlichen Zinseinnahmen stehen verbindlich fest. Und bei einer besonders guten Börsenentwicklung sind auch vorzeitige Verkäufe unter Umständen gewinnbringend. Ob sich die Festanlage über fünf Jahre auch im Vergleich zu anderen Geldanlagen rentiert, kann man immer nur bei einem Abgleich der jeweils angebotenen Konditionen herausfinden. Für die Bobls spricht in jedem Fall, dass sie eine hohe Anlage-Sicherheit bieten.

Alle wichtigen Punkte zu Bundesobligationen  noch einmal auf einen Blick auf www.bundeswertpapiere.de.

Fazit

Wer für eine mittelfristige Geldanlage nach einer attraktiven Möglichkeit sucht, sollte auch einen Blick auf Bundesobligationen werfen.

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