Wäsche trocknen im Wäschetrockner: Es geht auch günstig!

Wäsche trocknen im Wäschetrockner: Es geht auch günstig!

Wäsche trocknen im Wäschetrockner ist auf Dauer ziemlich teuer. Es geht aber auch günstiger. Hier lesen, wie Sie Energiekosten sparen.

Mal ganz davon abgesehen, dass ein Wäscheständer zwischen Couch und Fernseher nicht besonders wohnlich aussieht, macht dass ständige Wäsche aufhängen und Wäsche abnehmen nicht wirklich Spaß. Außerdem kostet diese Prozedur Zeit: Zeit um auf die trockene Wäsche zu warten, Zeit, die man mit Familie oder Freunden verbringen könnte.

Aus diesem Grund schaffen sich immer mehr Hausfrauen und –männer einen elektrischen Wäschetrockner an. Trockner-Gegner werden jetzt sagen, dass diese Geräte reine Energiefresser sind und daher die Haushaltskasse ziemlich schröpfen. Stimmt! Ganz billig ist die Benutzung eines Wäschetrockners nicht, aber wer beim Kauf und der Benutzung ein paar Tricks beachtet, wird auch beim Wäsche trocknen mit dem Wäschetrockner Energiekosten, Zeit und Geld sparen.

Energiesparende Wäschetrockner kaufen

Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass Ihr neuer Wäschetrockner mindestens die Ernergieeffizienzklasse A++ aufweist, besser noch A+++.  Bei letzterer haben Sie eine Ersparnis der Energiekosten von bis zu 70 Prozent. Seit 29. Mai 2013 ist ein Energielabel für Wäschetrockner Pflicht. Sie können also beim Kauf darauf bestehen, dass die Produkte mit diesem gekennzeichnet sind.

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Extra-Tipp: Ablufttrockner benötigen einen Schlauch nach draußen, sind aber im Allgemeinen sparsamer im Verbrauch und auch günstiger. Kondenstrockner können dafür in jedem Raum aufgestellt werden, haben aber auch einen höheren Stromverbrauch und sind meist teurer in der Anschaffung.


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Welches Fassungsvermögen braucht mein Wäschetrockner?

Je größer desto besser? Nein, bei Wäschetrocknern gilt dies nicht. Kaufen Sie hier nicht nach der Optik, sondern nach Volumen, auch das kann letztendlich beim Sparen helfen. Für 2 Personen genügt ein Fassungsvermögen von 5 – 6 Kilogramm. Ein 4 Personenhaushalt, also insbesondere mit Kindern, braucht da schon ein wenig mehr. Empfehlenswert: 7 – 8 Kilogramm.

Noch mehr Kosten sparen durch Wäschetrockner mit Wärmepumpe

Die neueste Generation auf diesem Gebiet sind Wärmepumpentrockner. Der große Vorteil: Die durch den Trockenvorgang entstehende Wärme wird nicht, wie bei einem herkömmlichen Trockner ungenutzt in den Raum abgegeben, sondern wieder verwendet. Dadurch kann die "kostenlose heiße Luft" zum nächsten Trocknen genutzt werden. Die Anschaffung ist etwas teurer, rentiert sich aber innerhalb kürzester Zeit: So sparen Sie im Vergleich mit einem herkömmlichen Kondenstrockner noch zusätzlich bis zu 50 Prozent der Energiekosten. Stiftung Warentest hat im aktuellen Test 08/2013 gleich drei Wäschetrockner mit Wärmepumpe zum Sieger gekührt. Durchschnittliches Ergebnis "Gut" (1,9).

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» Siemens WT47Y701 Wärmepumpentrockner ca. 840,- Euro versandkostenfrei
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Trommel immer gut befüllen

Ähnlich wie bei der Waschmaschine, sollte man auch einen halb gefüllten Trockner nicht anstellen. Auch wenn manche Geräte bereits über eine Mengenautomatik verfügen, ist es effizienter, erst dann einen Trockenvorgang zu starten, wenn das Volumen der Trommel ausgeschöpft ist (sieh oben).

Halbtrocken spart Arbeit und Stromkosten

Generell sollte die Wäsche direkt nach dem Trockenvorgang aus dem Gerät genommen werden, ansonsten verknittert diese schnell wieder. Wer sowieso vorhat, die Wäsche gleich nach dem Trocknen zu bügeln, stellt das Programm „Bügeltrocken“ ein. Die Kleidung lässt sich somit zum einen besser glätten und zum anderen spart man Energiekosten.

Gut geschleudert – Geld gespart

Sparen Sie weiterhin, indem Sie Ihre Wäsche optimal für den Wäschetrockner vorbereiten. Bettwäsche, Handtücher oder Tischdecken können problemlos den höchsten Schleudergang vertragen. Somit bleibt nur noch eine Restfeuchte und der Trockenvorgang wird auf ein Minimum reduziert. Das spart Stromkosten und Zeit.


Zeit und Strom sparen mit dem Trocknerball

Eigentlich sieht er aus wie ein Kinderspielzeug mit Stacheln, ist aber dank seiner simplen Konstruktion ein hervorragendes Mittel zum Wäsche trocknen: der Trocknerball! Gibt man ein oder zwei Bälle in die Trocknertrommel, wirbeln diese die Wäsche noch kräftiger durch, so dass sie schneller trocknet. Eine einfache aber absolut geniale Idee mit dem Wäschetrockner Energiekosten zu sparen.

Fazit:
Ohne Frage sind Wind und Sonne immer noch die kostengünstigsten Optionen seine Wäsche zu trocknen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, schon aus Umweltgründen, daher so oft es geht. Aber auch mit dem Wäschetrockner lässt sich günstig Wäsche trocknen, wenn man beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse achtet und bei der Benutzung einige Tipps beherzigt.

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